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Auf gutem Grund
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Der Tausendfüßer ist das Maskottchen des Boden-Geo-Pfades.

Foto: Pressestelle TF |
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Eine weitere touristische Attraktion gibt es seit Juni 2008 im Landkreis Teltow-Fläming: den Boden-Geo-Pfad in den Sperenberger Gipsbrüchen und Klausdorfer Tongruben. Auf einer Länge von 12 Kilometern stellt er den Boden als lebenswichtiges Naturgut vor und informiert über die Entstehung und Nutzung der Sperenberger Gipsbrüche.

Mit dem Boden unter unseren Füßen verbindet uns viel mehr als die Schwerkraft. So ist ohne Boden das Leben in seinen vielfältigen Formen nicht möglich. Fruchtbare Böden, auf denen Pflanzenwachstum und damit Primärproduktion möglich ist, sind Grundlage für tierisches und menschliches Leben und das Produkt der Lebenstätigkeit einer arten- und individuenreichen Gemeinschaft von Bodenorganismen. So leben in einer Handvoll humusreichen Bodens mehr Organismen als es Menschen auf der Erde gibt. Aber es ist nicht leicht, Böden in ihrer Vielfalt, Farbigkeit und in ihren bizarren Mustern zu betrachten.

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Überraschende Aus- und Einblicke bietet der Boden-Geo-Pfad.

Foto: Pressestelle TF |
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Mit dem Boden-Geo-Pfad in den Sperenberger Gipsbrüchen und Klausdorfer Tongruben wird der Boden als lebenswichtiges Naturgut nun auch einer breiten Öffentlichkeit näher gebracht. Durch Bodenprofile werden Böden wie Braunerde, Kolluviom, Niedermoor und auch anthropogene Böden erlebbar. Der Lehrpfad geht mit seinen 12 Infotafeln darüber hinaus auf die Entstehung und Nutzung der Sperenberger Gipsbrüche als geologische Besonderheit ein.

Im Rahmen des Projektes wurde bereits Ende 2007 in Sperenberg eine Metallstele, angefertigt vom Luckenwalder Künstler Manfred Stenzel, aufgestellt. Sie erinnert an die ehemals tiefste Bohrung der Welt, die zwischen 1867 und 1871 im Bereich des heutigen "Tiefbaus 2" angelegt wurde. In dieser 1.271,45 m tiefen Bohrung wurde die geothermische Tiefenstufe ermittelt. Sie besagt, dass alle 33,7 m die Temperatur in der Tiefe um jeweils 1°K zunimmt.

In Klausdorf widmet sich der Lehrpfad auch den ehemaligen Tongruben und den einst zahlreichen Ziegeleien. Die Nutzungsgeschichte der Rohstoffe Gips und Ton war eng verbunden mit dem Ausbau der Infrastruktur. Zunächst war es der Nottekanal, der Sperenberg und Klausdorf mit Berlin verband. Ab 1875 übernahm die Königlich-Preußischen-Militäreisenbahn diese Rolle.

Heute kann man auf den Gleisen der ehemaligen Militäreisenbahn mit der Draisine direkt bis zum Boden-Geo-Pfad fahren. Der Lehrpfad mit einer Gesamtlänge von 12 Kilometern ist so konzipiert, dass er in den beiden Teilbereichen auch unabhängig voneinander erkundet werden kann.

Mehr Informationen zum Boden-Geo-Pfad Teltow-Fläming gibt es auf der Homepage www.boden-geo-pfad.de. |
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Ansprechpartner zum Thema:

Landkreis Teltow-Fläming Am Nuthefließ 2
 Umweltamt
SG Wasser, Boden, Abfall
 Raum A3.03.10
 14943 Luckenwalde
 Sachbearbeiter: Herr C. Preuß
 Tel.: (03371) 608 - 2415 Fax: (03371) 608 - 9170

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