Sperenberger Gipsberg neu vermessen

12.06.09 Pressestelle TF, Online-Redaktion

Das Messgerät zeigt die exakte Höhe an.

Foto: © Landkreis TF
Der Sperenberger Gipsberg ist geschrumpft. Das ergab eine Messung der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg.

Grund für die Vermessung: Der Tourismusverband Fläming e. V. und die Gemeinde Am Mellensee beabsichtigen, im Oktober eine Gipfelmarkierung bzw. eine Stele auf dem Gipsberg bei Sperenberg (Am Mellensee) im Rahmen des Fläming-Wandertages aufzustellen. Damit wird der Boden-Geo-Pfad wieder um eine Attraktion reicher.

Auf der Gipfelmarkierung sollen die exakte Höhe und die Koordinaten (geographische Breite und geographische Länge) vermerkt werden.

Zur Ermittlung der genauen Daten hat die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) am Donnerstag, dem 11. Juni 2009, eine exakte Vermessung vorgenommen. Marlies Gareis vom LGB ermittelte für den Gipsberg eine Höhe von 79,46 Meter über Normalhöhennull (Amsterdamer Pegel) und folgende Lage:

52 Grad 8 Minuten 24,95 Sekunden nördliche Breite
13 Grad 22 Minuten 33,94 Sekunden östliche Länge.

Marlies Gareis in Aktion

Foto: © Landkreis TF

Die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg ist ein Landesbetrieb, der vor allem hoheitliche Aufgaben wahrnimmt. Hierzu gehören die Herstellung, Erhaltung und Erneuerung des staatlichen Festpunktnetzes als Grundlage aller weiteren Vermessungen.

In den topographischen Karten war der Berg bislang mit einer Höhe von 79,8 Metern angegeben. Möglicherweise hat der Rückbau des Wasserhochbehälters auf dem Gipsberg im Jahre 2007 zu der leichten Höhenveränderung geführt.

Beste Aussichten hat man von der nochmals 9 Meter höher gelegenen Aussichtsplattform. Von dort schaut der Besucher auf eine kuppig-hügelige Landschaft, die ihre Oberflächengestalt durch die letzte Eiszeit und durch den noch immer aufsteigenden Sperenberger Salzstock erhalten hat.

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