Grippewelle erreicht TF

Mit weiteren Erkrankungen ist zu rechnen - Impfung kann noch sinnvoll sein
Datum: 29.01.2013
Man(n) niest und hustet dieser Tage auch im Landkreis Teltow-Fläming besonders oft. | Foto: Benjamin Thorn/www.pixelio.de

Die Grippewelle hat unseren Landkreis erreicht. Bisher wurden dem Gesundheitsamt Teltow-Fläming 13 Fälle gemeldet, in denen in Rachen-Abstrichen Influenzaviren nachweisbar waren (Stand: 29. Januar 2013). Die reale Zahl der Erkrankungen liegt erfahrungsgemäß zwanzig- bis fünfzigfach höher.

Fest steht, dass mit weiteren Erkrankungen zu rechnen ist. Dieser Rückschluss lässt sich aus einer Befragung von Kindereinrichtungen im Land Brandenburg ziehen, an der auch Kitas aus dem Landkreis Teltow-Fläming teilnahmen. Diese ergab, dass die Rate akuter Atemwegserkrankungen von 6 Prozent (3. Kalenderwoche) auf 10,1 Prozent (4. Kalenderwoche) angestiegen ist. Erfahrungsgemäß gehen die akuten Atemwegsinfektionen bei Kleinkindern der Influenza um einige Wochen voraus und sind damit ein wichtiges Frühwarnzeichen.

Krankheitsverlauf leicht bis mittelschwer

Während bis Ende Dezember 2012 keine Influenza-Nachweise gemeldet wurden, steigt die Zahl kontinuierlich an und erreichte in der 4. Kalenderwoche ein Maximum. Es dominieren Influenza A-Nachweise. Dabei werden zurzeit Influenzaviren des Subtyps A(H1N1) am häufigsten gemeldet.

Die Influenza-Erkrankungen verlaufen gegenwärtig leicht bis mittelschwer.

Wann ist es eine "echte" Grippe?

Die echte Virusgrippe (Influenza) ist eine Infektionskrankheit der Atemwege, die durch bestimmte Viren (Influenzaviren) verursacht wird. Die Krankheit ist sehr ansteckend: Durch kleine Tröpfchen, die z. B. beim Husten oder Niesen entstehen, wird das Influenzavirus von Mensch zu Mensch übertragen. Wegen des hohen Ansteckungsrisikos kommt es vor allem in den Wintermonaten oft zu gehäuftem Auftreten von Influenzaerkrankungen (Grippe-Epidemien).

Wie kann man sich schützen?

Gegen die saisonale Influenza kann man sich durch eine vorbeugende Impfung schützen, die auch zu diesem Zeitpunkt durchaus noch sinnvoll sein kann. Dazu sollte man am besten seinen Hausarzt konsultieren.

Der zugelassene Influenza-Impfstoff enthält laut WHO-Empfehlungen Bestandteile von drei Virusstämmen, darunter zwei Influenza A-Influenza-Stämme mit dem zurzeit zirkulierenden Influenzastamm A Subtyp A(H1N1).

Darüber hinaus bleiben als Maßnahmen zum Schutz vor der echten Virusgrippe nur allgemeine Hygienemaßnahmen („Hustenhygiene“, regelmäßiges Hände waschen, Meidung enger Kontakte zu Erkrankten).

 

 

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