Brandschutzübung erfolgreich

Rund 300 Einsatzkräfte probten den Ernstfall - Dank gilt allen Beteiligten und Unterstützern
Datum: 30.03.2015
Rund 300 Einsatzkräfte übten, wie die Ausbreitung eines Waldbrandes auf munitionsbelastetem Gelände verhindert werden kann. | Foto: Landkreis TF

Bei einer Brandschutzübung des Landkreises Teltow-Fläming wurde am 28. März geprobt, wie die Ausbreitung eines Waldbrandes auf munitionsbelastetem Gebiet verhindert werden kann. Neben den Einsatzkräften aus der Brandschutzeinheit des Landkreises Teltow-Fläming – verstärkt vom ersten Zug der Brandschutzeinheit des Landkreises Elbe-Elster – waren auch Bundespolizei, die Firma DiBuKa sowie das DRK, die JUH, das THW und die Polizei mit vor Ort.

Dank an alle Beteiligten

Ablauf und Ergebnisse der Übung, die am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Jüterbog stattfand, stellen Tino Gausche zufrieden. Der stellvertretender Kreisbrandmeister resümiert:„Die Kameradinnen und Kameraden haben ihr Bestes gegeben, wir danken ihnen und allen Unterstützern ganz herzlich für ihren Einsatz“, so seine Einschätzung.

Insgesamt habe alles gut geklappt, deutlich geworden sei aber auch, wo es noch Probleme und Schwachstellen gebe. Dazu gehöre zum Beispiel die Bereitstellung von Löschwasser entlang des Schutzstreifens bzw. im Wald.

Schwinghebel-Regner Schwinghebel-Regner
Sprühschläuche Sprühschläuche

Schwinghebel-Regner und Drohne haben sich bewährt

Erstmals in diesem Umfang wurde bei der Übung der Einsatz so genannter Schwinghebel-Regner getestet. In einer Reihe aufgestellt, verhindern sie das weitere Ausbreiten eines Brandes „nach außen“. Deshalb wäre es wünschenswert, so Tino Gausche, weitere Technik dieser Art beschaffen zu können, damit ein Streifen von rund einem Kilometer abgesichert werden könne.

Positiv habe sich auch der Einsatz einer Drohne der Firma Dibuka ausgezahlt. Sie hat bei der Übung am Samstag das Einsatzgebiet überflogen und so ganz aktuelle Bilder übermittelt. Diese ermöglichen der Einsatzleitung eine zielgerichtete Analyse der Situation und das Ableiten entsprechender Handlungen. Deshalb wäre diese Technik auch im Ernstfall eine große Hilfe.

Löschpanzer Löschpanzer im Einsatz.
Hubschrauber Hubschrauber mit Wasserbehälter.

Löschpanzer und Hubschrauber im Einsatz

Interessant auch für die Einsatzkräfte selbst waren die Aktionen des Löschpanzers der Firma DiBuKa sowie eines Hubschraubers der Fliegerstaffel der Bundespolizei aus Blumenberg mit Außenlastbehälter zur Sicherung der vorhandenen Brandschutzstreifen vor Ort. Im Ernstfall können auch diese Kräfte dringend erforderlich sein.

Kontakt

Landkreis Teltow-Fläming

Name
Herr Frank Hennig
Position
Sachbearbeiter Kat.-/Zivilschutz
Structure
Brand- und Katstrophenschutz
Room
A3.2.03
Anschrift
Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde
Telefon
(03371) 608-2151
Telefax
(03371) 608-9020
Website
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