Kiezspaziergang in Blankenfelde

Landrätin Kornelia Wehlan und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler laden für den 21. März 2015
Datum: 19.03.2015
Landrätin Kornelia Wehlan und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Gespräch mit Kiezspaziergängern | Foto: Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg

Zu einem Kiezspaziergang lädt Landrätin Kornelia Wehlan gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, am 21. März 2015 ein.

Damit wird eine Tradition aus dem Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg aufgegriffen, mit dem Teltow-Fläming seit mehr als 20 Jahren partnerschaftlich verbunden ist. Der traditionelle Kiezspaziergang der Tempelhof-Schöneberger „entführt“ erstmals in den Landkreis Teltow-Fläming und soll der Partnerschaft neue Impulse geben. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Beginn im Blankenfelder Mozartweg - Anreise gut möglich

Der Kiezspaziergang beginnt am Samstag, 21. März 2015, um 14 Uhr im Blankenfelder Mozartweg an der Bushaltestelle. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe des S- und Regionalbahnhofes.

Die Anreise aus Berlin kann entweder mit der S2 (fährt im 20-Minuten-Takt) oder mit dem RE3 (hält z. B. in Südkreuz und Lichterfelde Ost, fährt stündlich) erfolgen. Wer mit dem Auto kommen möchte, kann das Parkhaus direkt am Bahnhof Blankenfelde nutzen.

Erstes Ziel: Bruno-Taut-Haus

Nach einer kurzen Begrüßung durch Landrätin Kornelia Wehlan und Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler geht es zunächst entlang der Bahngleise auf einem Wanderweg in Richtung Bahnhof Dahlewitz.

Ziel ist das denkmalgeschützte Bruno-Taut-Haus. Der Architekt lebte hier von 1927 bis 1933. Auch wird das Gebäude als privates Wohnhaus genutzt. Es fällt durch seine außergewöhnliche Form auf, die ihm in der Fachliteratur den Spitznamen „Käseecke“ oder „Tortenstück“ eingebracht hat.

Von Dahlewitz zurück nach Blankenfelde

Weiter geht es zur Bahnhofstraße. Dort kann man einen Blick auf die umfangreichen Bauarbeiten am Bahnhof Dahlewitz werfen. Derzeit wird der Bahnübergang untertunnelt.

Der Weg führt dann wieder zurück nach Blankenfelde. Die Ortsteile Dahlewitz und Blankenfelde gehen sozusagen „nahtlos“ ineinander über. Lediglich ein Ortsschild zeigt an, wo man sich gerade befindet.

Zur "Gagfah"-Siedlung und durch die Märkische Promenade

Rechts in die Erich-Klausener-Straße eingebogen, befindet man sich in der so genannten „Gagfah“-Siedlung. Vor 70 Jahren hatte die „Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten“– kurz Gagfah – dieses Gebiet für Einfamilienhäuser ins Auge gefasst. Erst entstanden Musterhäuser, dann neben Bremen und Stuttgart die Siedlung in Blankenfelde, die drittgrößte ihrer Art in Deutschland.

Der Weg führt die Spaziergänger dann weiter durch die Märkische Promenade. Die Fußgängerzone wurde die im vorigen Jahr neu gestaltet. Sie lädt mit zahlreichen Spiel- und Bewegungsgeräten zur aktiven Erholung ein. Weiter auf der August-Bebel-Straße geht es zurück zur Hauptstraße, dem Zossener Damm.

Blankenfelder Kirche und Dorfschmiede

Im alten Dorfkern von Blankenfelde wird zunächst die Kirche inmitten des Dorfangers besichtigt. Sie war 1978 einem Brand zum Opfer gefallen. Dank vieler fleißiger Helfer konnte sie 1981 wieder eingeweiht werden.

Ein paar Schritte weiter befindet sich die alte Dorfschmiede. Sie wurde vermutlich 1540 erbaut und ist nach der Kirche das zweitälteste Gebäude in Blankenfelde. Schmied Werner Mohrmann-Dressel erwartet die Gäste hier in seinem Schmiedeatelier.

Am Ende in die "Alte Aula"

Letzte Station ist der Zossener Damm 2. Dort befindet sich die „Alte Aula“, die aus Materialien des 1948 abgerissenen Schlosses erbaut wurde. Dieses war im 15./16. Jahrhundert als Herrenhaus derer von der Liepe gegründet worden.

Heute ist die „Alte Aula“ das kulturelle Zentrum des Ortsteils und Domizil des Kulturvereins Blankenfelde. Dort befinden sich ein Museum, ein Archiv zur Heimatgeschichte, eine Galerie und ein Trauzimmer. Mitglieder des Kulturvereins Blankenfelde werden den Gästen das Haus zeigen und laden zu Kaffee und Kuchen ein.

Kostenfreier Shuttle zurück

Der Spaziergang führt über eine Strecke von insgesamt ca. 3,5 Kilometern. Der Rückweg zum S- bzw. Regionalbahnhof ist ca. 1,5 Kilometer lang. Wem das zu weit ist, der kann einen kostenfreien Shuttle-Bus ab Bushaltestelle Dorfkirche nutzen und damit zum Bahnhof fahren.

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen

Landrätin Kornelia Wehlan und die Organisatoren des „Kiezspazierganges“ freuen sich auf viele Spaziergänger aus Berlin, aber auch aus der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow bzw. dem Landkreis Teltow-Fläming.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer mit von der Partie sein will, kommt einfach zum Treffpunkt am Bahnhof Blankenfelde.

Erstveröffentlichung: 9. März 2015

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