Blitzermarathon - Ergebnisse

Kreisverwaltung TF war am 21. und 22. April 2016 im Rahmen der Schul- und Spielwegsicherung aktiv
Datum: 22.04.2016

Am "24-Stunden-Blitz-Marathon" hat auch die Kreisverwaltung Teltow-Fläming mitgewirkt. Sie war überwiegend im Rahmen der Schul- und Spielwegsicherung tätig.

Die bundesweite Aktion fand im Rahmen der europaweiten "Kontrollwoche Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte" statt und leistete einen öffentlichen Beitrag zur Stärkung der Verkehrssicherheit. Die Kampagne startete deutschlandweit am 21. April 2016 um 6 Uhr und endete am 22. April 2016 um 6 Uhr.

Einsatz der kreislichen Blitzer

Mitarbeiter der Kreisverwaltung Teltow-Fläming haben acht Standorte mit verschiedensten Messverfahren überprüft. 88 Prozent aller Kontrollpunkte befanden sich an Schulen und Kindereinrichtungen. Dazu gehörten Messstellen in Rangsdorf, Zossen, Sperenberg, Mellensee und Hennickendorf. Weiterhin gehörte ein gefährdeter Bereich in Glasow zu den Einsatzorten.

Drei Mitarbeiter des Sachgebietes Verkehrsordnungswidrigkeiten haben in ca. 19 Stunden 4.920 Fahrzeuge überprüft. 110 Fahrzeugführer hielten die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit nicht ein. Das entspricht einem Anteil von 2,2 Prozent - im Vorjahr waren es noch 3,7 Prozent. Von den 110 Überschreitungen wurden 104 im Verwarnungsgeldbereich und 6 im Bußgeldbereich registriert.

Vor der Schule zu schnell

Sehr eilig hatte es ein Fahrer in Mellensee in der Nähe einer Grundschule. Bei erlaubten 30 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 59 km/h gemessen. Abzüglich des Toleranzwertes ergibt sich eine Überschreitung von 26 km/h. Der Fahrer muss mit einem Punkt und 100 Euro Geldbuße rechnen.

Im Blick: Verhalten der Eltern

Bei der diesjährigen Aktion hatte die Kreisverwaltung auch das Verhalten der Eltern an den kontrollierten Schulen und Kindereinrichtungen im Blick.

An der Grundschule in Mellensee - dem Standort, an dem die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurde - wurden vier erwachsene Personen mit sieben- bis ca. neunjährigen Kindern beobachtet, die sich für den kürzesten, aber nicht sichersten Weg entschieden haben. Sie nutzen vom Parkplatz aus den direkten Weg über die Straße und leider nicht den ca. 20 Meter entfernten Fußgängerüberweg.

Der "Elterntaxi"-Stau

Übrigens gibt es an manchen Tagen auch bei uns im Landkreis einen „Elterntaxi“-Stau. Dass die Autofahrt generell eine bevorzugte Art der Fortbewegung von Familien ist, wird nicht bestritten und ist in der heutigen Gesellschaft häufig notwendig. Sie sollte aber nicht mit Verkehrsverstößen einhergehen.

Außerdem muss man nicht für jeden Weg das Auto nutzen - vor allem, wenn die Schule oder Kita sich um die Ecke befinden. Die Fahrt mit dem Auto nimmt den Kindern die Möglichkeit, zu Fuß oder mit dem Rad Sicherheit im Straßenverkehr zu gewinnen.

Eltern sind Vorbilder

Nicht vergessen sollten Eltern auch, dass ihr mitfahrendes Kind sie möglicherweise ganz genau am Steuer beobachtet. Es sieht, dass sie telefonieren oder vielleicht ihrem Ärger Luft machen, weil sie zu schnell gefahren sind. So erleben schon die Jüngsten, was man sich im Straßenverkehr erlauben kann und was nicht. Deshalb ist es wichtig, heute Vorbild für seine Kinder zu sein, damit sie sich in der Zukunft richtig verhalten!

Zu Fuß zur Schule

Übrigens: Der 22. September ist jedes Jahr der „Zu Fuß zur Schule“-Tag, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. An diesem Tag werden Kinder aufgefordert, sich zu bewegen, also z. B. zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher können mitmachen und das Auto stehen lassen. Machen auch Sie mit! 

Nähere Informationen unter nachfolgendem Link:

Kontakt

Landkreis Teltow-Fläming

Name
Frau Michaela Schubert
Position
Sachgebietsleiterin
Structure
Verkehrsordnungswidrigkeiten
Room
C3.2.05
Anschrift
Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde
Telefon
(03371) 608-2740
Telefax
(03371) 608-9060
Website
www.teltow-flaeming.de

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