Kunstprojekt HIMMEL UND ERDE

27. August bis 9. Oktober 2016 - Ergebnisse eines Keramiksymposiums in der NEUEN GALERIE
Datum: 17.08.2016

Eröffnung: 27. August 2016, 15 Uhr

Ort: NEUE GALERIE in der Bücherstadt Wünsdorf-Waldstadt, Gutenbergstraße 1, 15806 Zossen

Öffnugnszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Seit Februar dieses Jahres und noch bis Oktober befasst sich das Jahresprojekt des Kunst- und Kulturvereins Alte Schule Baruth e. V. unter dem Titel “Himmel und Erde“ mit dem Thema Kunst, Land und Handwerk.

Symposium in Lindenbrück

Teil dieses Projektes war auch ein Keramiksymposium in Lindenbrück.

In der Werkstatt von Maria Luise Faber trafen sich Nora Arrieta, Imke Freiberg, Christel Pilou Kiesel de Miranda und Mike Wagner zum plastischen Gestalten mit Ton sowie Dietrich Oltmanns, zuständig für das Brennen und die fotografische Begleitung des Projektes. 

Grundgedanke aller an dem Projekt beteiligten Künstlerinnen und Künstler war und ist die Arbeit mit den Händen, das Reflektieren über die Schnittstellen von Natur und Kultur, Kunst und Handwerk.

Gemeinsam in ihrer Arbeit ist allen Teilnehmern des Symposiums die freie künstlerische Arbeit, der skulpturale Umgang mit dem Material Ton und Porzellan, wobei in Lindenbrück auch jeder sein ganz persönliches Anliegen verfolgte. Im Mittelpunkt stand die Arbeit für den holzbefeuerten Freibrandofen. Keramisch entsteht dabei das Steinzeug, ein hoch gebrannter Scherben mit der typischen, vom Feuer geflammten Oberfläche.

Fünf Tage konnten alle zusammen arbeiten, anschließend trockneten die Ton- und Porzellanobjekte ca. vier Wochen. Anfang August folgten drei Brände, von denen jeder im Durchschnitt 12 Stunden dauerte.

Ergebnisse werden ausgestellt

Die Ausstellung in der NEUEN GALERIE des Landkreises in Wünsdorf zeigt nun die Ergebnisse des Symposiums, erweitert durch Arbeiten aus den Ateliers der Künstler. Fotografien und ein kurzer Film über das Symposium geben Einblick in das gemeinsame Arbeiten.

Eröffnung

Die Eröffnung findet am Samstag, dem 27. August, um 15 Uhr statt. Der Kunstwissenschaftler Ulrich Kavka spricht die einführenden Worte und der Musiker Detlef Bensmann wird auf dem Saxofon improvisieren.

Bis zum 9. Oktober kann die Ausstellung von Donnerstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr besucht werden.

Hinweis zur Anfahrt mit dem Auto

ACHTUNG: Vollsperrung der B96 OD Zossen Vom 6.6. bis voraussichtlich 16.12.2016, aus Berlin kommend bitte der Umleitung über Telz auf der B246 folgen.

Die Künstler

Maria Luise Faber ist gebürtige Berlinerin, lebt und arbeitet in Lindenbrück im Landkreis Teltow-Fläming und hat das Symposium initiiert. Sie studierte Bildhauerei an den Kunsthochschulen Dresden und Berlin Weißensee. Sie hatte zahlreiche Arbeitsaufenthalte und Stipendien im In- und Ausland. Eine umfangreiche Ausstellungstätigkeit ist ihrer Vita zu entnehmen.

Nora Arrieta wurde 1989 in Leipzig geboren. In Greifswald studierte sie ein Jahr Kunst und Kunstgeschichte und wechselte dann zur Kunsthochschule Berlin Weißensee ins Fach Skulptur.

Anschließend wurde sie Meisterschülerin an der Kunsthochschule in Dresden. Studienreisen in die USA und nach Belgien sowie eine jährlich zunehmende Ausstellungstätigkeit schlossen sich an.

Imke Freiberg studierte an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Fachbereich Keramik und ist seit 2009 freiberuflich tätig. In Deutschland und Österreich erhielt sie Preise und Stipendien für ihr bisheriges Schaffen. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sind in ihrer Vita zu verzeichnen.

Christel Pilou Kiesel de Miranda ist Jahrgang 1987 und in der familiären Steinzeug-Töpferei in Crinitz/Niederlausitz aufgewachsen. An der Hochschule für Kunst und Design Halle/Burg Giebichenstein absolvierte sie ein Studium in Keramik- und Glasgestaltung, seit 2013 ein weiteres in Industriedesign. Praktika in verschiedenen Werkstätten, Auftrags- und Restaurierungsarbeiten, Projekte und Ausstellungen gehören zu ihrer bisherigen Arbeit.

Mike Wagner wurde 1978 in Kanada geboren und kam Anfang 2000 nach Deutschland. Hier absolvierte er eine Ausbildung auf dem Gebiet der Töpferei und studierte anschließend an der Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen. Seit 2011 arbeitet er zusammen mit anderen Keramikern im keramik&kulturGUT Glindow. Er hatte bisher Ausstellungen in Deutschland, Korea, Frankreich, Österreich, China und Italien.

Dietrich Oltmanns, Jahrgang 1956, studierte zunächst Kybernetik an der Technischen Hochschule Ilmenau. Ab 1983 arbeitet er freiberuflich als Fotograf. Es folgten Arbeitsstipendien in verschiedenen Bundesländern und zahlreiche Ausstellungen.

Er brannte die Arbeiten der Keramiker im holzbefeuerten Freibrandofen.

Kontakt

Landkreis Teltow-Fläming

Name
Frau Margitta Wünsche
Structure
Schulverwaltung und Kultur
Room
C3-1-15
Anschrift
Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde
Telefon
(03371) 608-3600
Telefax
(03371) 608-9070
Website
bildung@teltow-flaeming.de

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