Poetische Landschaften

Ausstellung mit Werken von Charlotte Herzog von Berg vom 5. März bis 14. Mai 2017 im Kreishaus in Luckenwalde
Datum: 03.03.2017
Charlotte Herzog von Berg in ihrem Atelier. Das Foto wurde von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. | Foto: Charlotte Herzog von Berg

Unter dem Motto „Poetische Landschaften“ zeigt die Künstlerin Charlotte Herzog von Berg vom 5. März bis 14. Mai 2017 eine Auswahl ihrer Arbeiten in der Galerie im Kreishaus in Luckenwalde. Zu sehen sind Bilder und Farbradierungen, die ihre Betrachter in ferne Welten entführen.

Das hat gute Gründe, denn Charlotte Herzog von Berg ist, wie ihr Internetauftritt verrät, eine „Reisende aus Passion“. Dort heißt es: „Exotische Welten, der Duft der Tropen – China, Indien, Tibet, Japan, die Karibik – haben es ihr angetan. Sie liebt auch das Mediterrane und besonders Italien. Fernab des Tourismus sucht, findet und sammelt sie Mythen, Archetypen, Symbole, Ornamente, Gottheiten (Ganesha, Nandi), schamanistische und ethnologische Spuren. Ihre Bilder, mit ausgefeilter Eitempera und einer geradezu kulinarischen Farbigkeit zum Leuchten gebracht, laden ein zur Meditation, suggerieren Gärten der Harmonie, Paradiese.“

Meisterschülerin von Hann Trier

Charlotte von Berg wurde in Mannheim geboren, absolvierte ihr Kunststudium in München und Berlin und war Meisterschülerin von Hann Trier. Heute lebt sie als freischaffrende Malerin in Berlin und Ladenburg am Neckar. Ihre Werke waren bereits in mehr als 250 Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Über sich selbst sagt die Künstlerin: „Als ich mich entschloss, Malerei zu studieren, wollte ich unbedingt abstrakt malen. Später, nach dem Studium, veränderte sich durch Reisen nach Afrika und Asien mein Weltbild. Der Wunsch kam auf, dieses Erleben in die eigene Arbeit zu integrieren. Die abstrakte Komposition gab ich jedoch nie auf. Ich strebe eine Synthese von Abstraktion und Gegenständlichkeit an.“

Malen - ein Tanz, Radierungen - Sorgfalt und Konzentration

"Auf Gold gebaut" - Acryl, Eitempera und Battgold | Foto: Gemäldereproduktion Angelika Weidling

Für sie sei Malen wie ein Tanz, ein Ritual – spielerisch und spannend. „Schritt für Schritt entwickelt sich die Farbigkeit kraft Intuition ganz eigenständig. Lust an der Farbe und der Erzählung, Emotionen, Assoziationen begleiten den Malprozess. Dieses stetige Wachstum des Bildes vollzieht sich ohne Brüche oder sonstige Störungen, bis das optimale Blühen erreicht ist. Dann höre ich auf.“

Ganz anders verhalte es sich bei der Aquatintaradierung, mit der sich Charlotte von Berg seit 1975 intensiv beschäftigt. „Sie verlangt Vorausplanung wie bei einem Schachspiel, Konzentration, Sorgfalt, Ausdauer und technisches Können …

Oft müssen sehr viele Probedrucke hergestellt werden, bis die Farbigkeit stimmt. Das Radieren ist auch rein körperlich eine anstrengende Technik, nicht zu vergleichen mit dem entspannenden Malen an der Staffelei. In meinen Ausstellungen, besonders in Japan, ergänzen sich Leinwandbilder und Farbradierungen auf ideale Weise.“

Vernissage am 5. März 2017 um 11.30 Uhr

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, der ist zu einem Besuch der neuen Ausstellung herzlich willkommen. Die Vernissage findet am 5. März 2017 um 11.30 Uhr im Foyer des Kreishauses, Am Nuthefließ 2, in Luckenwalde statt. Als Laudatorin wird die Kunstwissenschaftlerin Dr. Petra Lange erwartet, für die musikalische Umrahmung sorgt Knut Becker, FrameGuitar.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr oder nach Anmeldung zu anderen Terminen zu besichtigen.

Kontakt

Landkreis Teltow-Fläming

Name
Frau Margitta Wünsche
Structure
Schulverwaltung und Kultur
Room
C3-1-15
Anschrift
Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde
Telefon
(03371) 608-3600
Telefax
(03371) 608-9070
Website
bildung@teltow-flaeming.de

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