Tag des Ehrenamtes

Engagierte Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises wurden geehrt
Datum: 17.12.2018

Ehrenamtliches Engagement im Landkreis Teltow-Fläming wurde am 6. Dezember 2018 im Rahmen einer Feierstunde gewürdigt – übrigens auf den Tag genau am 25. Jahrestag der Gründung des Landkreises Teltow-Fläming. Im Kreishaus Luckenwalde wurden Bürgerinnen und Bürger begrüßt, die sich auf vielfältige Art und Weise in das gesellschaftliche Leben einbringen. Für die Ehrung hatten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister bzw. der Amtsdirektor insgesamt 65 Personen vorgeschlagen. Davon fanden 46 den Weg in die Kreisstadt. Landrätin, Kreistagsvorsitzender, Beigeordnete und Abgeordnete würdigten die freiwilligen Helferinnen und Helfer aus dem Landkreis Teltow-Fläming.

Landrätin Kornelia Wehlan richtete ihr Wort an die Ehrengäste:

„Mit Ihrer Arbeit leisten Sie etwas, das der Staat nie bewirken könnte – sie stiften Solidarität, Gemeinsinn und Zusammenhalt. Sie sind der „Kitt“, der die Gesellschaft zusammenhält und ihr Sicherheit und Stabilität gibt. Weil es Menschen wie Sie gibt, können wir einander helfen, beistehen und gemeinsam stark sein – fast wie in einer Ehe – in guten wie in schlechten Zeiten. Dafür danken wir Ihnen. Für kluge Ideen und Herzblut, für Umsicht und Verlässlichkeit, für Einfühlungsvermögen und Ausdauer – dafür, dass Sie das Gemeinwohl über die eigenen Interessen stellen.“

Kreistagsvorsitzender Dr. Gerhard Kalinka machte in seiner Ansprache deutlich, dass ehrenamtliches Engagement höhe bürokratische Hürden hat und die Mehraufwand bedeutet: „Ehrenamt ist nicht immer Ponyhof“. Er dankte den Anwesenden, dass sie sich trotzdem nicht entmutigen ließen.

Der Festakt wurde zum wiederholten Mal unterstützt von:

  • der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam
  • der Firma Sodexo, Team Casino Luckenwalde
  • den Azubis der Kreisverwaltung
  • den Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule Teltow-Fläming unter Leitung von Uwe Kauert.

Die Geehrten

Gemeinde Niedergörsdorf und Stadt Baruth/Mark

Die Geehrten aus der Gemeinde Niedergörsdorf und der Stadt Baruth/Mark | Foto: Landkreis TF

Helmut Richter aus Niedergörsdorf

Er ist seit vielen Jahren Ortswehrführer in Mellnsdorf. Des Weiteren ist er sehr aktiv bei den Wettbewerben "Löschangriff nass" FFW-Wanderpokal etc. und ist Mitorganisator des diesjährigen 135-jährigen Jubiläums der FFW Mellnsdorf. 

 

Reinhard Kohl aus Niedergörsdorf

Reinhard Kohl ist jahrelanges Mitglied der FFW Oehna. Er übernimmt verantwortungsvolle Tätigkeiten als Gemeindebrandmeister bzw. wurde später Gemeindewehrführer. Er arbeitet als geringfügig Beschäftigter für die Prüfung der FFW-Technik und Inventuraufnahme.

 

Karin Boche aus Baruth/Mark

Sie ist Schatzmeisterin beim Ortsverein Baruth der Arbeiterwohlfahr, darüber hinaus ist sie "Mädchen für Alles" in dem Verein.

 

Hardy Zach aus Baruth/Mark

Er übernimmt jahrelang die ehrenamtliche Reinigung des Bereiches um die Steinbrücke am Lennépark. Der o. g. Bereich wird oft von Jugendlichen besucht, die dort ihre Zeit verbringen. Leider hinterlassen sie die Brücke fast immer in einem kläglichen Zustand. Es wird Müll in den Graben geworfen, es werden Flaschen zerschlagen, Poller herausgerissen sowie die Brücke beschmiert.  Herr Zach reinigt seit Jahren den o. g. Bereich selbstständig und ehrenamtlich ohne Auftrag und Aufwandsentschädigung. Er sammelt den Müll und die Glasscherben aus dem Graben und dem umlegenden Bereich und entsorgt diese. Teilweise in der eigenen Mülltonne. Er unterrichtet das Ordnungsamt regelmäßig über Beschädigungen an der Brücke sowie über die immer wieder herausgerissenen Poller oder beschädigten Papierkörbe. Damit trägt er wesentlich zum Erhalt der Attraktivität der Steinbrücke sowie des Lennéparks bei.

 

Jörn Wittan aus Nuthe-Urstromtal,
Michael Garn aus Luckenwalde
sowie Christian Kempcke aus Baruth/Mark (gemeinsame Begründung)

Seit vielen Jahren betreuen diese 3 Männer die Fußballer des SV Petkus; angefangen von den Kindern ab 5 Jahren, die am Donnerstag trainieren bis hin zu den Jugendlichen und Männern, die am Freitagabend zum Training zusammenkommen. Sie opfern regelmäßig ihre eigene Freizeit, um den Petkuser Sportverein zu unterstützen. Zudem kommen Herr Wittan und Herr Garn zusätzlich von Luckenwalde bzw. Ruhlsdorf nach Petkus gefahren. Herr Wittan trainiert seit 10 Jahren die Männermannschaft. Durch seine engagierte Arbeit konnte er die Jugendmannschaft ins Leben rufen. Zu diesem Zeitpunkt entschied der Vorstand, weitere Mitglieder zur Trainerausbildung zu schicken. Die Herren Garn und Kempcke absolvierten erfolgreich ihre Prüfungen und unterstützen ab sofort Herrn Wittan in seiner Arbeit. Auf dieser Grundlage wurde das Kindertraining ins Leben gerufen, welches die Herren Garn und Kempcke durchführen. Letztere beiden spielen selbst noch aktiv in der Männermannschaft. Als Trainerteam sind die drei unschlagbar, denn sie vermitteln nicht nur sportliches Können, sondern auch Spaß und Freude am Sport. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist das ein wichtiger Aspekt. Der PSV ist sehr glücklich diese drei engagierten Männer in ihren Reihen zu haben, deshalb schlagen wir vor, sie als Kollektiv für ihre ehrenamtliche Arbeit zu würdigen.

 

Kerstin Halling aus Jüterbog

Schon seit langer Zeit ist Frau Halling als ehrenamtliche Kindersport-Trainerin im Sportverein Jüterbog tätig. Seit Mai 2017 bietet sie in Baruth - neben ihrem Vollzeit-Job und zusätzlich zu den Kursen in Jüterbog - für 3- bis 6-jährige Kinder jeden Mittwoch von 17 bis 18 hr den Kurs Kindersport ehrenamtlich an. Unter sicherer Anleitung lernen die Kinder mit viel Freude klettern, balancieren, springen, rutschen und verbessern spielerisch ihre Motorik, Ausdauer und Reaktionsvermögen. Sie lernen Herausforderungen zu meistern und stärken somit auch ihr Selbstbewusstsein. Frau Halling leitet ihre Kurse mit unglaublich viel Freude und liebevoller Wärme, so dass auch schüchterne Kinder mutig werden und vom Kasten springen oder über den Balken balancieren. Ganz nebenbei lädt sie zu Weihnachten den Weihnachtsmann ein, veranstaltet Faschingsfeiern und versorgt die Kinder als auch die Eltern zum Sommerabschluss mit leckerem Eis. Die Kinder lieben sie und die Eltern sind glücklich sie zu haben. Ihr Engagement ist unglaublich wichtig für die Entwicklung der Kinder und auf jeden Fall einer Würdigung wert.

 

Natalie Andreas aus Baruth/Mark

Frau Andreas ist seit einigen Jahren die Vorsitzende der Ortswehr in Groß Zietsch. Damals noch in der Ausbildung als Erzieherin kümmerte sie sich bei der Neugründung der Ortswehr in Groß Ziescht aktiv und wurde sogar die Vorsitzende der Wehr. Bei vielen Übungen und Einsätzen steht sie ihre Feuerwehrfrau. Trotz ihres jungen Alters ist sie ehrenamtlich sehr aktiv, ist geachtet von den Kameraden und vorbildlich in ihrer Arbeit. Für so viel Engagement als Vorbild dienend, dem es nachzueifern gilt, sollte sie geehrt werden.

 

Martin Behnisch aus Baruth/Mark

Herr Dr. Behnisch kümmert sich seit vielen Jahren vielseitig um die Gemeinde. Als Gründer des Vereins Angerdorf Groß Ziescht versucht er seit vielen Jahren die kulturellen Aktivitäten von Groß Ziescht und Baruth mitzugestalten. Als Unterstützung und weil in der Stadt Baruth viele Jahre keine kontinuierliche Besetzung des Pfarramtes geleistet wurde, leitet er als Pensionär seit Jahren den Weihnachts-Gottesdienst mit den Kindern der Gemeinde, Hochzeiten, Taufen, Konzerte, Filmvorführungen und andere Aktivitäten in der Gemeinde. Er hat immer ein offenes Ohr für die Gemeinde und unterstützt sie. Viele Besuche mit Gesprächen bei den älteren Bürgern in den Orten stehen bei ihm auf der Tagesordnung. Auch sein Engagement als Schöffe zeigen dies.

 

Oliver Klems aus Baruth/Mark

Herr Klems engagiert sich besonders als Übungsleiter beim Fußballnachwuchs. Neben den vielen Trainingseinheiten und Wettkämpfen mit dem kleinen Nachwuchs absolviert er in seiner Freizeit den Grundlehrgang als Übungsleiter. Er war mit dem Nachwuchs zum Auflaufen bei den Punktspielen des 1. FC Union Berlin, sowie bei der Frauenmannschaft Turbine Potsdam in der Bundesliga. Des Weiteren hat er die Webseite des Vereins Fichte Baruth erstellt und erneuert, alles auf ehrenamtlicher Basis.

 

Dieter Ellßel aus Baruth/Mark

Herr Ellßel kümmert sich über viele Jahre um die sportlichen Belange im Verein. Seit 56 Jahren ist er Fichte treu geblieben. In der Jugend war Fußball seine Leidenschaft, die er sich bis heute erhalten hat. Dieter spielt noch aktiv Tischtennis. Er kümmert sich um die Gewinnung neuer Mitglieder. Herr Ellßel unterstützt den Verein bei Veranstaltungen und Festen jeglicher Art. Nicht zuletzt wirbt er Sponsoren und hat als Betriebsleiter früherer Jahre dazu beigetragen, das Fichte Baruth über die Kreisgrenzen hinaus bekannt geworden ist.

Gemeinde Nuthe-Urstromtal

Die Geehrten aus der Gemeinde Nuthe-Urstromtal | Foto: Landkreis TF

Jörg Schulze aus Dobbrikow

Herr Schulze ist langjähriger Präsident des Fußballvereins Ruhlsdorfer Ballspielclub 1923 e. V. Mit seiner frischen und positiven Art begeistert er viele Menschen und fungiert als Jugendtrainer der E-Junioren in der Spielgemeinschaft Ruhlsdorf/Woltersdorf/Felgentreu. Einzigartig sind seine ständige Erreichbarkeit für die Vereinsmitglieder, sein Organisationstalent und sein außergewöhnlich ehrenamtlicher Einsatz rund um den Fußballplatz.

 

Michael Schuchardt aus Woltersdorf

Herr Schuchardt engagiert sich aktiv als Leiter der regionalen Therapie- und Rettungshundestaffel intensive mit seinen Therapiebegleithunden in den verschiedensten Einrichtungen des Landkreises, sei es im Johanniter Krankenhaus, Seniorenheimen, Kinderhospiz, Kindergärten oder Schulen. Mit Hilfe seiner Vierbeiner zaubert er den Menschen ein Lächeln ins Gesicht und sorgt für Freude und glückliche Momente.

 

Waldemar Jendrusch aus Zülichendorf

Herr Jendrusch ist ein außerordentlich aktiver Ortsvorsteher in Zülichendorf und bringt sich hoch engagiert im Förderverein der Grundschule "Am Pekenberg" e. V. mit ein. Als Leiter im Projekt "Fotoferien bei Oskar" konnte er Kinder und Jugendliche insbesondere für die Aufnahme von Fotos mit der Kamera begeistern. Die Ergebnisse können in der Ausstellung in der Galerie B = Barnack der Gemeindeverwaltung besichtigt werden.

 

Astrid Schulze aus Schönefeld

Astrid Schulze begleitet bereits seit vielen Jahren die traditionell stattfindenden "Fotoferien bei Oskar". Sie ist die gute Seele und sorgt dafür, dass die Teilnehmer gut betreut und versorgt werden und sich rundum wohl fühlen.

 

Rita und Gustav Link aus Scharfenbrück

Frau und Herr Link unterstützen schon seit Jahrzehnten beide tatkräftig die DLRG. Ganz besonders haben sie sich in vorbildlicher Weise verdient gemacht, wenn es um den Schwimmunterricht der Kinder in dem Projekt "DLRG im Kindergarten" geht. Mit großem Einfühlungsvermögen motivieren sie unsere Jüngsten, bis diese voller Stolz ihre "Seepferdchen-Urkunde" in den Händen halten.

Stadt Zossen und Stadt Jüterbog

Die Geehrten aus der Stadt Zossen und der Stadt Jüterbog | Foto: Landkreis TF

Dirk van de Renne,
Christel Dürlich,
Martina Wilde,
Max Müller,
Thomas Wiedemann,
Heiko Nörenberg und
Nicole Kayser aus der Stadt Zossen

Alle zu ehrenden Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt Zossen zeigen ein großes bürgerliches Engagement für das Wohl unseres Gemeinwesens. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Feuerwehr, Sport, Kultur und sollen auch auf diesem Weg meinen Dank erhalten. (Bürgermeisterin Schreiber)

 

Alfons Neuhaus aus Jüterbog

Herr Neuhaus hat sich viele Jahre engagiert für den Brandenburgischen Seniorenverband, Ortsverband Jüterbog und hat das Verbandsleben maßgeblich geprägt. Der Verband löst sich zum Jahresende auf, deshalb sollte auf diesem Wege noch einmal Danke gesagt werden.

 

Helmut Meck aus Jüterbog

Herr Meck hat sich viele Jahre für den Sportverein ESV Lok Jüterbog e. V. verdient gemacht und die Geschicke des Vereins gelenkt und geprägt, insbesondere auch für die Sektion Boxen hat sich Herr Meck engagiert.

 

Marcel Fitzner aus Jüterbog

Der Vorsitzende des Tennisvereins hat Herrn Fitzner Vorgeschlagen, er ist Jugendwart und Trainer und hat es verdient, einmal ausgezeichnet zu werden. Unter seiner Leitung hat sich die Zahl der Jugendlichen verdoppelt.

Gemeinde Am Mellensee und Stadt Ludwigsfelde

Die Geehrten aus der Gemeinde Am Mellensee und der Stadt Ludwigsfelde | Foto: Landkreis TF

Annelise Splisteser aus Am Mellensee

Frau Splisteser ist seit Jahren für die Seniorenbetreuung in Gadsdorf zuständig; sie ist Mitglied des Vorstandes des Heimatvereins Gadsdorf e. V. In vorbildlicher Art und Weise widmet sie sich seit vielen Jahren dieser Aufgabe. Unter ihrer Regie und mit Unterstützung des Heimatvereins Gadsdorf e. V. sowie des Ortsbeirates Gadsdorf organisiert sie regelmäßig einmal vierteljährlich einen Seniorennachmittag, der sich unter der älteren Generation sehr großer Beliebtheit erfreut. Dieser Seniorennachmittag ist eine feste Größe im gesellschaftlichen Leben unseres kleinen Ortes geworden. In der Regel steht er unter einem bestimmten Thema. Beim letzten Treffen wurde z. B. durch sie eine Rundfahrt auf dem Mellensee organisiert. Frau Splisteser ist ebenfalls unser "Verbindungsoffizier" in punkto Seniorenarbeit zur Gemeinde Am Mellensee. Darüber hinaus bringt sich die zur Auszeichnung Vorgeschlagene auch aktiv ins Dorfleben ein. Sie ist stets dabei, wenn es gilt mitzugestalten und anzufassen - so z. B. beim Vor- aber auch beim Nachbereiten unserer vielen dörflichen Veranstaltungen. Unter den Einwohnern von Gadsdorf genießt sie hohes Ansehen für ihre freiwillige Tätigkeit. Vor diesem Hintergrund votiert der Ortsbeirat Gadsdorf einstimmig, Frau Anneliese Splisteser für diese Auszeichnung vorzuschlagen.

 

Klaus Wendt aus Am Mellensee

Er ist seit vielen Jahren im Förderverein Heimatstube Sperenberg überaus aktiv und hat in den letzten Jahren viele Sonderausstellungen organisiert, vorbereitet und durchgeführt. Er trägt durch sein ehrenamtliches Engagement wesentlich zur Attraktivität der Heimatstube und zur Bekanntmachung über die Gemeindegrenzen hinaus bei.

 

Hans Paris aus Am Mellensee

Er hat sich über Jahrzehnte in der Ortsgruppe des DRK aktiv eingebracht und die Blutspendeaktionen im Ort mit organisiert und den reibungslosen Ablauf abgesichert. Er hat stets gute Laune verbreitet und immer ein nettes Wort für die Blutspender auf den Lippen gehabt.

 

Jürgen Kawall aus Ludwigsfelde

Herr Kawall ist seit dem 01.02.1976 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und engagiert sich seitdem überdurchschnittlich für das Wohl und die Belange der Freiwilligen Feuerwehr. In seiner Zeit als aktive Einsatzkraft hat er sich nicht nur zum Zugführer qualifiziert, sondern war obendrein als ehrenamtlicher Brandschutzprüfer und Leiter der Versorgungseinheit tätig. Ein Ausscheiden aus dem Einsatzdienst und Übertritt in die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr 2015 war für den Kameraden Kawall nie ein Grund, kürzer zu treten. Fortan unterstützt er die Ortswehr Ludwigsfelde, wo er nur kann und verdient sich durch seine langjährige, nunmehr 42-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Dank und Anerkennung. Bei allen Kameradinnen und Kameraden genießt er durch seinen freundschaftlichen Umgang, seine Expertise und sein überdurchschnittliches Engagement höchstes Ansehen.

 

Reinhard Rohr aus Ludwigsfelde

Unser zweiter Vorschlag ist Kamerad Oberlöschmeister Reinhard Rohr, aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seit dem 01.01.1975. Als bereits langjähriges Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung ist er für viele, besonders jüngeren Kameraden, in Vorbild für ehrenamtliches Engagement. Seine tatkräftige Unterstützung in zahllosen Tätigkeiten des Feuerwehralltags im Rahmen der Aus- und Fortbildung, der Organisation in der Öffentlichkeitsarbeit bewirken auch bei Kamerad Rohr ein sehr hohes Ansehen bei allen Kameradinnen und Kameraden. Er ist aus dem Bild der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr wegzudenken, da er seit nunmehr 43 Jahren fester Bestandteil der Kameradschaft geworden ist.

Gemeinde Großbeeren und Gemeinde Rangsdorf

Die Geehrten aus der Gemeinde Großbeeren und der Gemeinde Rangsdorf | Foto: Landkreis TF

Barbara Koppleck und Dr. Stefan Wilhelm aus Großbeeren

Frau Koppeleck ist Vorsitzende des Bürgertisches für lebendige Demokratie. Dr. Stefan Wilhelm ist Schriftführer beim Bürgertisch für lebendige Demokratie, er bringt immer wieder bunte Ideen mit ein und setzt sich für ein freundliches Miteinander ein, was in der Gemeinde sehr wertgeschätzt wird.

Der Verein entstand 2002 aus einem Runden Tisch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Großbeeren, die sich gegen rechtsradikales Gedankengut und gegen rechtsradikale Gewalt zusammengefunden hatten. Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig. Der Verein fördert das demokratische Miteinander von Personen und Organisationen in der gesamten Gemeinde Großbeeren, um das soziale Zusammenwachsen des Ortes weiter zu entwickeln und die Kommunikation im Ort zu stärken. Dabei lässt sich der Verein von Gedanken leiten, die für jedes demokratische Gemeinwesen wesentlich sind: Der Gedanke eines weltoffenen Großbeerens in einem weltoffenen Brandenburg soll zum allseits akzeptierten Leitbild werden. Der Verein will daran mitwirken, dass das Klima des Ortes von den Grundwerten einer sich demokratisch und solidarisch geleiteten Gesellschaft zu Gunsten aller Bewohner bestimmt wird. Der Verein will dafür Sorge tragen, dass alle Bürgerinnen und Bürger verstärkt Möglichkeiten der Mitbestimmung und Mitgestaltung für die Belange des Ortes finden können, wobei darauf geachtet werden soll, dass alle Generationen (z. B. Kinder, Jugendliche und Senioren) einbezogen werden. Der Verein will präventiv und aktiv Einfluss darauf nehmen, dass Konflikte und Probleme grundsätzlich gewaltfrei gelöst werden und eine gewaltfreie Atmosphäre in allen Bereichen des Lebens gesichert ist. Insbesondere ist es ein Anliegen des Vereins, rechtsextremen und fremdenfeindlichen Einstellungen und dem sich daraus ableitendem Verhalten offen entgegen zu treten. Der Verein will Vorhaben und Projekte, Initiativen und Aktionen, die das demokratische Miteinander fördern, stärken und dafür nach Unterstützungsmöglichkeiten suchen.

 

Pfarrer Christian Manntz aus Großbeeren

Er wirkt tatkräftig beim Hilfsprojekt Bosnien mit und regt Menschen dazu an, mit Geld- und Sachspenden die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

 

Kai Wolffgramm aus Rangsdorf

Herr Wolffgramm ist Vorsitzender des Fördervereins Oberschule Rangsdorf.  Der Förderverein der Oberschule Rangsdorf hat für die Wünsche der Schülerinnen und Schüler immer offene Ohren und setzt Ideen unkompliziert um. Nachdem sich die Schüler auf dem Schulhof eine Uhr gewünscht hatten, wurde diese Anschaffung realisiert. Schüler und Lehrer erfreuen sich seit dem an der Uhr mit dem von Schülern gestalteten Schullogo. Kai Wolffgramm bringt als Vorsitzender des Fördervereins dessen Arbeit und Engagement voran und sollte stellvertretend für den gesamten Vorstand ausgezeichnet werden.

 

Carsten Beck aus Rangsdorf

Herr Beck ist Vorsitzender des Fördervereins Grundschule Rangsdorf. Mit Bildungs- und Kunstprojekten bereichert der Förderverein der Grundschule Rangsdorf das Schulleben. Er organisiert Feste, Projektwochen und eine Schulbuchbörse, unterstützt Schulausflüge und Wandertage. Stellvertretend für alle aktiven Fördervereinsmitglieder schlagen wir Carsten Beck, den Fördervereinsvorsitzenden, für den Tag des Ehrenamtes vor.

 

Sandra Beyer aus Groß Machnow

Frau Beyer ist Vorsitzende des Fördervereins Grundschule Groß Machnow. Im Oktober 2009 wurde der Förderverein der Grundschule Groß Machnow von engagierten Eltern gegründet. Vereinsvorsitzende Sandra Beyer war eine von ihnen. Sie ist bereits seit neun Jahren für den Verein aktiv, obwohl ihre Tochter längst die Grundschule verlassen hat. Der Förderverein unterstützt die Schule bei der Beschaffung von zusätzlichen Lern- und Anschauungsmaterialien. Verschiedene Schulaktivitäten werden zudem gefördert.

 

Kerstin Klingenberg aus Rangsdorf

Kerstin Klinkenberg vertritt als Elternsprecherin die gesamte Elternschaft und die Belange aller Schüler des Fontane-Gymnasiums in Rangsdorf mit besonders großem Engagement.

Amt Dahme/Mark

Die Geehrten aus dem Amt Dahme/Mark | Foto: Landkreis TF

Tino Braun aus Dahme/Mark

Als Amtsjugendwart koordiniert er sämtliche Veranstaltungen und vertritt das Amt auf Kreisebene für die Jugendkameraden im ganzen Amt Dahme/Mark. (aktive Jugend: 120 Kinder und Jugendliche 8 bis 16 Jahre/Anzahl Jugendfeuerwehr 11) Jährlich organisiert er das Jugendzeltlager und viele weitere Veranstaltungen, wie z. B. den Amtspokallauf der Jugendfeuerwehren. Er ist federführend an der AG Brandschutzerziehung an der Grundschule Dahme beteiligt.

 

Karsten Schmidt aus Dahme/Mark

Als Amtsführer setzt er sich über alle Maßen für die Belange der Feuerwehren des größten Amt des Landes Brandenburg mit 26 Wehren und 570 Kameraden ein. Er ist für die Sicherstellung des überörtlichen Brandschutzes für das gesamte Amtsgebiet, die Organisation der Ausbildung etc. zuständig und trägt eine hohe Verantwortung.

 

Monika Petras aus Dahme/Mark

Frau Petras gehört seit über 20 Jahren zu den Organisatoren der Ferienaufenthalte für Kinder von Tschernobyl. Großen Anteil hat sie an der Sammlung von Geld- und Sachspenden, an der Gestaltung von Erlebnissen und der Betreuung der Kinder. Viele Jahre schon nimmt sie mit ihrem Mann als Gasteltern zu den Wochenenden Kinder in ihre Familie auf. Nicht zuletzt ist ihre Verbindung zu dem Dorf Barkalabowo zu würden, für dessen Kindergarten sie im Rahmen der humanitären Hilfe aktiv ist.

 

Fred Stelter,
Thomas Pfeiffer und
Mario Werner aus Dahme/Mark

Die drei vorgenannten sind über viele Jahre aktiv und prägende Mitglieder der Feuerwehr von Niebendorf-Heinsdorf. Dank ihrer Arbeit ist es der FFW, auch mit Problemen die es in Dörfern gibt, gelungen, die Einsatzbereitschaft zu gewähren. Sie waren bei vielen Einsätzen vor Ort und haben Schlimmeres verhindern können. Viele kulturelle Veranstaltungen im Ort laufen federführend durch die Kameraden der FFW, wie z. B. das Schmiedebergfest, Osterfeuer, Fackelumzug mit Herbstfeuer. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen und Arbeit im Bereich der Jugendfeuerwehr. Gute Platzierungen bei Wettbewerbern sind besonders zu würdigen. Weiterhin wurde durch die Jugendfeuerwehr ein wunderschönes Entenhaus für den Dorfteich von Niebendorf-Heinsdorf gebaut.

 

Lothar Pötsch aus Ihlow

Herr Pötsch führte in der Vergangenheit verschiedene ehrenamtliche Funktionen aus. Von 1975 bis zum Jahre 1990 war er Gemeindevertreter, ab diesen Zeitpunkt bis zum Jahre 1994 war er Bürgermeister und von 1976 bis zum Jahre 2003 war er Ortswehrführer. Auch in der heutigen Zeit ist er stets bereit in der Gemeinde Arbeitseinsätze bzw. sonstige Gemeindearbeiten mit Rat und Tat dabei zu sein.

 

Reiner Hannemann aus Ihlow

Herr Hannemann, Reiner ist ein sehr aktiver Einwohner im Ortsteil Mehlsdorf. Wenn es um Lösung von Gemeindeproblemen geht bringt er sich stets aktiv mit ein. Bei freiwilligen Arbeitseinsätzen ist er einer der ersten und aktivsten. Er muss nicht auf anstehende Probleme aufmerksam gemacht werden, sondern sieht viele allein und setzt sich für das Wohlbefinden der Einwohner im Ortsteil ein. Er ist ein aktives Mitglied im Mehlsdorfer Förderverein.

 

Andreas Borchert aus Nonnendorf

Herr Borchert hat vor 4 Jahren die Kinderabteilung des SSV 1950 Nonnendorf e. V. wieder belebt. Eine junge Fußballgeneration wächst in Nonnendorf wieder heran und sportliche Erfolge können auch schon gefeiert werden. Sein Engagement hat auch dazu geführt, dass nun die nächste Generation, die Bambini-Fußballer, sich in Nonnendorf treffen und üben.

 

Ilona Ehrenberg aus Schlenzer

Frau Ehrenberg ist diejenige die bei jedem Dorffest in Schlenzer oder einer anderen Veranstaltung für die Gestaltung der Zelte, Tische und für die Gestaltung auf dem Platz für festliche Stimmung sorgt. Ihre Meinung im Dorf hat Gewicht und sie bringt sich in der Vorhabenplanung des Dorfes aktiv ein. Frau Ehrenberg engagiert sich zudem im Dorfverein.

 

Tobias Henze aus Hohenseefeld

Schon in der Jugendfeuerwehr aktiv, ist Herr Henze ein fester Bestandteil der FFw Hohenseefeld. Er ist Jugendwart und trägt mit seiner lockeren Art maßgeblich dazu bei, dass seine Abteilung wächst und die Kinder mit Spaß an das Feuerwehrleben herangeführt werden. Herr Henze ist über dies hinaus in Hohenseefeld aktiv. Er ist Mitglied im Feuerwehrverein und im Dorfverein. So hilft er tatkräftig beim Dorffest oder Beachvolleyballturnier mit.

 

Frank Schulze aus Hohenseefeld

Herr Schulze ist seit 2002 Mitglied in der FFw Hohenseefeld und dort Gerätewart. Seit 2013 ist er zudem als Betreuer der Jüngsten in der FFw aktiv, so bereitet er maßgeblich vor und unterstützt die Teilnahme seiner Schützlinge beim Kreisjugendfeuerwehrlager. Herr Schulze ist auch in Hohenseefeld aktiv. Er ist Mitglied im Feuerwehrverein und m Dorfverein. So hilft er beim Dorffest oder Arbeitseinsätzen tatkräftig mit.

 

Ronny Kutz aus Schlenzer

Herr Kutz ist Vorsitzender des Waldvereins Schlenzer und in dieser Funktion über das übliche Maß sehr aktiv. Bei allen Veranstaltungen im Dorf ist er mit Rat und Tat dabei. Herr Kutz ist Mitglied der Feuerwehr Schlenzer und im Dorfverein. Er bringt sich dabei tatkräftig und über das normale Maß ein.

Gemeinde Blankenfelde-Mahlow

Die Geehrten aus der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow | Foto: Landkreis TF

Elke Adam aus Blankenfelde-Mahlow

Sie unterstützt die Behindertenbeauftragte der Gemeinde. Die derzeit bei ihrem Arbeitgeber nebenbei als Schwerbehindertenbeauftragte tätige Elke Adam lebt seit 2003 in der Gemeinde und ist seit zehn Jahren auf einen Rollstuhl angewiesen. Mit ihrem speziellen Blick für Barrieren sowie ihren Kenntnissen zur Behindertenthematik unterstützt sie betroffene Menschen in der Gemeinde.

 

Rainer Pannier aus Blankenfelde-Mahlow

Er ist seit 15 Jahren für die Bürgerinitiative BISAR e. V. ehrenamtlich tätig und deren Vorsitzender. So setzt sich der frühere Ingenieur, der jahrelang Mitarbeiter der Bahn war, erfolgreich mit BISAR für die S-Bahnverbindung nach Rangsdorf ein. Wir kennen Herr Pannier als versierten und oft mahnenden Experten zum Schienenverkehr. Auch für unsere aktuelle S-Bahn-Ausstellung hat er sein Fachwissen und seine Expertise zur Verfügung gestellt. Vor einiger Zeit übergab Herr Pannier seine umfangreiche und in ihrer Vollständigkeit einmalige Materialsammlung zur Bahngeschichte der Region an das Gemeindearchiv.

 

Manfred Claus aus Blankenfelde-Mahlow

Herr Claus ist seit vielen Jahren Ehrenvorsitzender des Kleintierzüchtervereins, der Erwachsenen und Kindern die Welt der Kleintiere näher bringt. So gibt es seit Herbst 2004 in der Astrid-Lindgren-Grundschule Mahlow eine Arbeitsgemeinschaft "Junge Kleintierzüchter". Darüber hinaus ist Herr Claus auch kommunalpolitisch engagiert. In den 90er Jahren war der gelernte Dreher stellvertretender Bürgermeister von Mahlow und setzte sich zusammen mit dem Bürgermeister Werner La Haine für die Entwicklung des Schulzentrums in Mahlow ein. Heute steht dort die KiTa Spektakulum. Nach der Gemeindegebietsreform im Jahr 2003 ist Herr Claus mit viel Engagement in den politischen Gremien der Gemeinde tätig.

 

Siegrid Sohr aus Blankenfelde-Mahlow

Die frühere Lehrerin an der Oberschule Dahlewitz ist seit 17 Jahren Mitglied im Kulturverein und seit 3 Jahren deren Vorsitzende. Unter dem Motto "Du sollst nicht langweilen" kümmert sie sich mit den Mitgliedern des Kulturvereins um Ausstellungen und Veranstaltungen von Ronald Paris oder des chilenischen Künstlers Hernando die Bratschistin, Karoline Eckardt oder Cornelius Katzer bei Veranstaltungen des Kulturvereins auf. Auch der Filmkritiker Knut Elstermann oder die Landrätin, Frau Wehlan, waren zu Gast. Mittlerweile finden über 40 Veranstaltungen im Jahr unter ihrer Leitung statt und bereichern das kulturelle Leben in der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow.

 

Gudrun Claus aus Blankenfelde-Mahlow

Sie ist seit mehr als 15 Jahren ehrenamtlich tätig beim Bürgerverein Berlin-Brandenburg e. V. gegen Fluglärm. Die frühere Bauingenieurin kämpft seit Jahren für eine Umsiedlung des gesamten Wohngebiets am Kienitzberg aufgrund der hohen Fluglärmbelastung.

 

Andreas Dressler aus Blankenfelde-Mahlow

Engagement als Ortsvorsteher des Ortsteils Jühnsdorf. So setzt sich Herr Dressler für den Erhalt von DSL ein und den Ausbau des Lankewegs in Jühnsdorf, damit die Autos auf dieser schmalen Straße nicht länger auf Privatgrundstücke geraten.

Stadt Luckenwalde

Die Geehrten aus der Stadt Luckenwalde | Foto: Landkreis TF

Viola Adam aus Luckenwalde

Viola Adam lernte Asma, ein kleines Mädchen aus Afghanistan, kennen, als es im Luckenwalder Krankenhaus stationär behandelt wurde, weil ihm die Verstümmelung seines Beines drohte. Frau Adam besuchte das Kind während der langen Behandlungsdauer und freundete sich mit ihm an. Nach der Rückkehr des Kindes in sein Heimatland traten Komplikationen auf. Als Frau Adam davor erfuhr, setzte sie alle Hebel und ihre gesamte Familie in Bewegung, um das Kind vor einer Amputation zu bewahren. Sie organisierte von hier eine ärztliche Untersuchung im fernen Afghanistan. Als dort bestätigt wurde, dass nur in Europa eine wirkungsvolle Behandlung möglich sei, tat sie eine Hilfsorganisation auf, die die Kosten des Hin-und Rückflugs übernahm. Und schließlich leistete sie wirkungsvolle Überzeugungsarbeit, so dass sich Ärzte und die Krankenhausverwaltung zu einer erneuten kostenlosen stationären Behandlung und der erforderlichen Operation bereitfanden. Frau Adam hält ihr Engagement für einen selbstverständlichen Akt von Mitmenschlichkeit.

 

Marion Meisel aus Luckenwalde

Frau Meisel ist Angestellte des Diakonischen Werks Teltow-Fläming und hat auch die Aufgabe, in der Obdachlosenunterkunft der Stadt Luckenwalde gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Sie tut aber bei weitem mehr. Sie hat es sich zu ihrer Aufgabe gemacht, Obdachlosigkeit zu verhindern und verwendet auch außerhalb ihres Dienstes enorme Zeit und Kraft darauf. Nicht selten kann sie Vermieter überzeugen, doch noch von einer Zwangsräumung abzusehen oder auch an Obdachlose zu vermieten. Sie nimmt ihre Schützlinge ins Gebet und für Behördengänge an die Hand, um Finanzen in Ordnung zu bringen und ihnen zustehende Unterstützung zu beantragen. Für Frau Meisel gibt es keine hoffnungslosen Fälle und sie findet fast für jedes Problem eine Lösung. Ohne sie sähe die Obdachlosenstatistik in Luckenwalde ganz anders aus.

 

Petra und Reinhard Mnestek aus Luckenwalde

Dass Ruhestand eigentlich Unruhestand bedeutet, davon könnte Petra Mnestek ein Lied singen, wenn sie denn Zeit hätte. Sie organisiert die Kleiderkammer des DRK und hält die Finanzen des Hospiz-und Palliativvereins in Ordnung. Als Organisatoren der alljährlichen Tombola zum Tierparkfest haben sie und ihr Mann dazu noch eine Aufgabe übernommen, die nicht in Stunden zu bemessen ist. Das ganze Jahr sind sie gefordert, Sonderangebote nach lohnenswerten Preisen zu durchforsten und Sachspenden einzuwerben und einzulagern. Die so beschafften über 1000 Gegenstände, die zu begehrten Tombola-Gewinnen werden, sind einer der Höhepunkte des Tierparksonntag und tragen zur Gesamtfinanzierung bei. Der Verkauf der Lose und das Management einer schnellen Gewinnaushändigung liegen auch in den Händen von Familie Mnestek.

 

Carsten Niendorf aus Luckenwalde

Die Menschen in unserer Region waren tief erschüttert, als vor drei Jahren in einem Luckenwalder Kleingarten die versteckte Leiche des ermordeten 6-jährigen Elias aus Potsdam geborgen wurde. Bauhof, Feuerwehr und viele freiwillige Helfer sorgten in wenigen Tagen durch den Abriss und die Beräumung des heruntergekommenen Grundstücks und durch eine Neubepflanzung mit Hecken, Apfelbäumen und Krokussen dafür, dass aus dem Ort des Schreckens ein Erinnerungsgarten für Elias und Mohamed wurde. Die arbeitsintensive Pflege des 350 qm großen Grundstückes hat Herr Niendorf übernommen, der sich ehrenamtlich nun schon über drei Jahre mit großer Zuverlässigkeit darum kümmert, dass Blumen und Bäume gedeihen, Rasen gemäht und Hecken geschnitten werden. Herrn Niendorf ist es zu verdanken, dass die Stätte ein würdiger Ort des Erinnerns an die beiden ermordeten Kinder bleibt.

 

Reinhard Pinkert aus Luckenwalde

Multitasking in Sachen Ehrenamt ist für Reinhard Pinkert gelebte Praxis. So gehört er von der ersten Stunde an zu den Laien-Lehrern, die Flüchtlinge darin unterstützen, sich in deutscher Sprache verständlich zu machen. Er ist auch Quartiersratsmitglied und bringt sich für den Zusammenhalt im Gebiet rund um den Röthegraben ein, besonders in der Arbeitsgruppe Frischemarkt. In seiner Kleingartenanlange nimmt er die Aufgaben des Revisors wahr. Und als Backhauskümmerer wirkt er daran mit, dass das wunderbare Ofengemäuer fachgerecht mehrmals im Jahr betrieben werden kann, so dass kleine Feste mit frischem Brot und Kuchen bereichert werden.

Kontakt

Landkreis Teltow-Fläming

Name
Frau Jennifer Rupprecht
Position
Sachbearbeiterin
Structure
Öffentlichkeitsarbeit
Room
A1.1.02
Anschrift
Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde
Telefon
(03371) 608-1005
Telefax
(03371) 608-9000
Website
www.teltow-flaeming.de

Sprechzeiten

Sprechzeiten
Mo. nach Vereinbarung
Di. 9 bis 12 und
13 bis 15 Uhr
Do. 9 bis 12 und
13 bis 17.30 Uhr
Fr. nach Vereinbarung

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