Unterricht an Schulen

Allgemeinverfügung des Landkreises regelt Schulbetrieb und Notfallbetreuung von Schulkindern
Datum: 30.04.2020

Der Landkreis Teltow-Fläming hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die den weiteren Schulbetrieb im Landkreis regelt. Festgelegt wurde

  • wo und wann der Schulbetrieb für welchen Personenkreis wieder aufgenommen werden kann
  • wie die Notbetreuung von Grundschulkindern erfolgt.

Im Einzelnen heißt das:

Für Schülerinnen und Schüler wird zugelassen:

  • der Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien,
  • der Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 an Schulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „emotionale und soziale Entwicklung“, „Lernen“, „Hören“, „körperliche und motorische Entwicklung“ sowie „Sehen“, 
  • der Unterricht in den beruflichen Bildungsgängen an Oberstufenzentren zur Vorbereitung auf Prüfungen.

Entsprechendes gilt für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen sowie vergleichbare Angebote.

Regelungen ab dem 4. Mai 2020:

Ab dem 4. Mai 2020 wird der Unterricht zugelassen:

  • in der Jahrgangsstufe 6 an Grundschulen,
  • in den Jahrgangsstufen 6 und 9 an Schulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „emotionale und soziale Entwicklung“, „Lernen“, „Hören“, körperliche und motorische Entwicklung“ sowie „Sehen,
  • in der Jahrgangsstufe 9 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien,
  • in der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien,
  • in der Jahrgangsstufe 12 an Gesamtschulen und beruflichen Gymnasien,
  • in den Jahrgangsstufen 9 und 10 im Bildungsgang zum nachträglichen Erwerb der Fachoberschulreife,
  • im zweiten Semester im Bildungsgang zum nachträglichen Erwerb der allgemeinen  Hochschulreife und
  • in allen beruflichen Bildungsgängen an beruflichen Schulen, für die im weiteren Bildungsverlauf die zeitliche Anschlussfähigkeit zu gewährleisten ist.

Pädagogische Angebote der Schule werden für Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 zugelassen, die

  • Angebote im Rahmen des häuslichen Bereichs nur unzureichend erreichen oder
  • zur Wahrnehmung des Kindeswohls aufzunehmen sind oder im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen

Regelungen ab dem 11. Mai 2020:

Ab dem 11. Mai 2020 wird der Unterricht zugelassen:

  • in der Jahrgangsstufe 5 an Grundschulen und
  • in der Jahrgangsstufe 5 an Schulen mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „emotionale und soziale Entwicklung“, “Lernen“, Hören“, „körperliche und motorische Entwicklung“ sowie „Sehen“.

Notfallbetreuung von Schulkindern

Die Notfallbetreuung von Schulkindern erfolgt in den Schulen. Wie das MBJS mitteilte, werden im Land Brandenburg derzeit 3166 Schüler*innen der Primärstufe in Schulen notbetreut. Das entspricht ca. 2,6 Prozent aller Schüler*innen. 346 Schüler*innen der Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung besuchen die Notfallbetreuung. Das entspricht 9,6 Prozent.

Der Wortlaut der Allgemeinverfügung ist im Amtsblatt 15/2020 nachzulesen.

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