Regelungen ab 11. Januar 2021

Hygiene, Abstand, Kontakt

Hygiene- und Abstandsregelungen: Welche Regeln gelten?

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen, ist es erforderlich, Kontakte zu beschränken und wichtige Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte AHA+C+L-Formel. Das heißt:

  • Abstand halten,
  • Hygiene beachten,
  • Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen
  • Corona-APP nutzen und regelmäßiges
  • Lüften.

 

Nach der Eindämmungsverordnung ist jede Person verpflichtet:

  • die physischen Kontakte zu anderen Personen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten,
  • die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html) zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen,
  • außerhalb des privaten Raums grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten (Abstandsgebot); sofern die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Ausnahmen von dem Abstandsgebot gibt es zum Beispiel für Ehe- oder Lebenspartner*innen, für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder ein gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht.

Was bedeuten die Ausgangsbeschränkungen?

Das Betreten des öffentlichen Raumes ist nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet. Triftige Gründe sind insbesondere:

  1. der Besuch von Ehe- und Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
  2. die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
  3. die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  4. die Begleitung und Betreuung Sterbender oder von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  5. die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen,
  6. die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
  7. die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  8. das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
  9. die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
  10. die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
  11. die Teilnahme an Zusammenkünften nach § 7 Absatz 5,
  12. die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen,
  13. das Aufsuchen von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Sinne des Kindertagesstättengesetzes, Horteinrichtungen, Schulen, Hochschulen sowie sonstigen Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen,
  14. das Aufsuchen der nach dieser Verordnung nicht geschlossenen Einrichtungen und Betriebe sowie die Inanspruchnahme der zulässigen Dienstleistungen,
  15. die Ausübung von Sport nach Maßgabe des § 12 Absatz 2 Nummer 1 sowie die Bewegung an der frischen Luft,
  16. die Ausübung begleiteter Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe und im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung,
  17. die Wahrnehmung von Terminen bei Behörden, Gerichten, Rechtsantragstellen, Gerichtsvollzieherinnen und -vollziehern, Rechtsanwältinnen und -anwälten, Notarinnen und Notaren sowie Steuerberaterinnen und Steuerberatern, einschließlich der Teilnahme an Gerichtsverhandlungen als Teil der Öffentlichkeit,
  18. die Abgabe von Blut-, Blutplasma- und Knochenmarkspenden,
  19. die Bewirtschaftung von gärtnerischen, land- und forstwirtschaftlichen Flächen.


Mit wie vielen Menschen darf ich mich im öffentlichen Raum treffen?

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet; Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bleiben bei der Berechnung der Personenzahl unberücksichtigt.

Welche Ausnahmen gibt es von der Ein-Personen-Regel?

Die Personengrenzen gelten nicht für:

  1. die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
  2. die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen,
  3. begleitete Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung,
  4. die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Gibt es weiterhin nächtliche Ausgangsbeschränkungen?

Nein, die bisherigen nächtlichen Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr werden mit der aktualisierten Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg aufgehoben. Wie dazu am 8. Januar 2021 informiert wurde, waren diese Beschränkungen bewusst nur auf die Weihnachtstage und den Jahreswechsel bezogen.

Alkoholverbot im öffentlichen Raum – Kein "Glühwein to go" mehr?

Der Konsum von alkoholischen Getränken ist im öffentlichen Raum ganztägig untersagt. Das gilt landesweit und betrifft auch den "Glühwein to go".

Was ist "öffentlicher Raum"?

Zum öffentlichen Raum zählen alle Flächen in einem Gemeindegebiet, die für die Allgemeinheit zugänglich sind und keinen besonderen Nutzungseinschränkungen unterliegen. Also zum Beispiel öffentliche Verkehrs- und Grünflächen, Straßen, Gehwege und Plätze, alle öffentlichen Gebäude wie Bibliotheken und Bahnhöfe.

Eingeschränkter Bewegungsradius - 15-km-Regel

Was ist die 15-km-Regel? Wann tritt sie in Kraft?

Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den Landkreis Teltow-Fläming beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind selbstverständlich weiterhin möglich.

Entscheidend ist der aktuelle Inzidenzwert, den das Land täglich aktuell meldet:


Der Landkreis Teltow-Fläming informiert über die Überschreitung der 200-er-Marke auf seiner Internetseite unter

Dort ist auch eine Karte mit den Grenzen des Bewegungsradius eingebunden.

Für wen gilt der eingeschränkte Bewegungsradius?

Der Bewegungsradius gilt für alle Einwohner*innen, die im Landkreis Teltow-Fläming wohnen, also dort ihren Wohnsitz haben.

Wie lange gilt die 15-Kilometer-Regel?

Die 15-Kilometer-Regel gilt ab dem Tag, an dem der Landkreis Teltow-Fläming auf seiner Internetseite die Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes über die Marke von 200 öffentlich bekanntgegeben hat. Ab diesem Tag gilt sie dann mindestens für fünf Tage.

Eine Unterschreitung des Inzidenz-Wertes innerhalb eines Gesamtzeitraums von fünf Tagen ist dabei unbeachtlich. Das bedeutet: Wenn die Überschreitung bekanntgegeben wurde, gilt diese mindestens fünf Tage. Also auch, wenn in den folgenden fünf Tagen an einem Tag der 7-Tages-Inzidenz einmal unter 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen sollte.

Zum Beispiel: Hat der Landkreis an einem Montag die Überschreitung auf seiner Internetseite bekanntgegeben, gilt die 15-Kilometer-Regel zunächst bis einschließlich Freitag (Montag bis Freitag = 5 Tage). Dabei spielt es keine Rolle, ob in diesem Gesamtzeitraum von fünf Tagen der 7-Tages-Inzidenzwert für einen oder mehrere Tage unter den Wert von 200 rutscht. Sollte – in diesem Beispiel – am Freitag der 7-Tages-Inzidenzwert immer noch über der Marke von 200 liegen, dann gilt die 15-Kilometer-Regel solange weiter, wie die 7-Tages-Inzidenzwert über 200 liegt. Fällt der Wert unter 200, endet die Maßnahme.

Was sind triftige Gründe, um den eingeschränkten Bewegungsradius zu verlassen?

Die Fahrt zum Arbeitsplatz, Arztbesuche, Einkäufe oder der Besuch von Verwandten und Partner/innen sind triftige Gründe, aus denen man weiter als 15 Kilometer fahren darf. Das alles ist selbstverständlich weiterhin erlaubt.

Dürfen Außenstehende nach TF einreisen?

Es gibt kein Einreiseverbot in den Landkreis Teltow-Fläming.

Aber es gibt den dringenden Appell an alle, auf Besuche oder touristische Tagesausflüge in solchen Corona-Hotspots zu verzichten. Für alle gilt jetzt: Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause.

Darf man Verwandte und Freunde, die in Corona-Hotspots leben, besuchen?

Grundsätzlich ja. Aber aktuell gilt in ganz Brandenburg: Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.

Es ist momentan besonders wichtig, Kontakte zu vermeiden.

Kann ich mir den 15-Kilometer-Radius anzeigen lassen?

Auf dieser Internetseite ist der 15-km-Radius für den Landkreis Teltow-Fläming hier dargestellt:

Für alle Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg hat der Landesbetrieb Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) eine interaktive Karte erstellt:

Versammlungen, Demonstrationen, Veranstaltungen, private Feiern

Welche Regeln gelten für Versammlungen und Demonstrationen?

Versammlungen unter freiem Himmel sind ab dem 16. Dezember ausschließlich ortsfest und mit höchstens 500 Teilnehmenden zulässig, wenn die Veranstalter*innen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzeptes durch geeignete organisatorische Maßnahmen folgendes sicherstellen:

  • die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Teilnehmenden, einschließlich Versammlungsleitung sowie Ordner*innen,
  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts der Teilnehmenden,
  • das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch alle Teilnehmenden, einschließlich Versammlungsleitung sowie Ordner*innen.

In allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz über 200 sind Versammlungen grundsätzlich untersagt.

Werden religiöse Zusammenkünfte, Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen eingeschränkt?

Veranstalter*innen von religiösen Veranstaltungen außerhalb und innerhalb von Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften sowie von nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

  • die Einhaltung des Abstandsgebots (1,5 m) zwischen allen Teilnehmenden,
  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Teilnehmenden,
  • das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch alle Teilnehmenden auch am Platz,
  • das Erfassen von Personendaten aller Teilnehmenden in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
  • der Gemeindegesang ist untersagt,
  • bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft, insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil.

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften regeln ihre Zusammenkünfte zum Zwecke der Religionsausübung in eigener Verantwortung mit verpflichtender Wirkung. Für Zusammenkünfte in Kirchen und von Religionsgemeinschaften zum Zweck der Religionsausübung sind die Hygienekonzepte der besonderen Infektionslage anzupassen. Dies kann durch Reduzierung der Teilnehmerzahl und der Dauer der Zusammenkünfte erreicht werden. Dazu kann auch ein Anmeldemanagement gehören.

Was gilt für Veranstaltungen?

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bleiben unberücksichtigt.

Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter unter freiem Himmel mit mehr als 100 zeitgleich Anwesenden oder in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden sind untersagt.

Veranstalterinnen und Veranstalter haben Folgendes sicherzustellen:

  • die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen allen Teilnehmenden,
  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts der Teilnehmenden,
  • das verpflichtende Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch die Teilnehmenden,
  • das Erfassen von Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung
  • bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Veranstaltungen sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen planmäßigen, zeitlich eingegrenzten Zusammenkünfte, welche nicht ausschließlich wissenschaftlichen, unterrichtenden, geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Charakter haben, auf einer besonderen Veranlassung beruhen und regelmäßig ein Ablaufprogramm haben.

Das bedeutet auch, dass Zuschauer bei Sportveranstaltungen praktisch nicht zugelassen sind.

Wichtig für den Jagdbereich: Gesellschaftsjagden, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Tierseuchenbekämpfung und -prävention erforderlich sind, sind erlaubt.

Welche Ausnahmen gibt es?

Die Personengrenzen gelten nicht für Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Daseinsfür- und -vorsorge oder der Wahrnehmung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienen.

Außerdem kann das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen zulassen. Dies kommt insbesondere in Betracht bei Veranstaltungen von Parteien und Wählergruppen zur Aufstellung ihrer Bewerberinnen und Bewerber nach den jeweiligen Wahlgesetzen für bevorstehende Wahlen.

Klarstellung: Mitgliederversammlungen sowie Vereins- und andere Gremiensitzungen können unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen also stattfinden. Aber: Alle nicht zwingend notwendigen Zusammenkünfte sollten am besten abgesagt und verschoben oder digital durchgeführt werden.

Was gilt für private Zusammenkünfte?

Private Zusammenkünfte werden nach der neuen Eindämmungsverordnung nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr.

Bürger*innen sind grundsätzlich aufgefordert, auf Besuche am besten ganz zu verzichten.

Dürfen Kinder unter 14 Jahren große Kindergeburtstage feiern?

Leider nein. Grundsätzlich gilt auch hier: private Feiern und Zusammenkünfte sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt zu beschränken. Das gilt auch für Treffen von Kindern im Alter von unter 14 Jahren – egal aus welchem Anlass. So sind zum Beispiel Kindergeburtstage mit Freundinnen und Freunden aus mehr als zwei Haushalten nicht möglich, auch wenn alle Kinder unter 14 Jahre alt sind. Aus bis zu zwei Haushalten können aber mehr als fünf Kinder im Alter bis 14 Jahren zusammenkommen. Also: entscheidend ist zuerst die Vorgabe: der eigene und ein weiterer Haushalt.

Was gilt für eine große Wohngemeinschaft?

Wenn zum Beispiel zehn Studentinnen und Studenten in einer Wohngemeinschaft (umgangssprachlich auch WG genannt) wohnen (alle haben also dieselbe Adresse), dann können sich diese zehn natürlich treffen. Aber: wenn alle zehn in der Wohnung sind, könnten sie nur einen anderen Gast (älter als 14 Jahren) empfangen.

Weitere Regelungen

Welche Regeln gelten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel?

Alle Personen haben bei der Nutzung des Schienenpersonenfernverkehrs, des öffentlichen Personennahverkehrs einschließlich des Verkehrs mit Taxen und vergleichbaren Angeboten, der Schülerbeförderung sowie sonstiger Verkehrsmittel des öffentlichen Personenverkehrs, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die Tragepflicht gilt auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Gebäuden von Bahnhöfen und Verkehrsflughäfen sowie in den dazugehörigen Bereichen (insbesondere Wartebereiche, Haltestellen, Bahnsteige und Bahnhofsvorplätze).

Von der Maskenpflicht ausgenommen ist das Fahrpersonal während der Fahrt.

Was gilt in Büro- und Verwaltungsgebäuden sowie Personenaufzügen?

In Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt nicht, wenn sie sich an einem
festen Platz aufhalten, der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird oder wenn die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher Wirkung wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verringert wird.

Bei der Nutzung von Personenaufzügen haben alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Welche Einrichtungen sind geschlossen?

Für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben

  • Diskotheken, Clubs, Musikclubs und vergleichbare Einrichtungen,
  • Prostitutionsstätten und -fahrzeuge, Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Angebote; Prostitutionsveranstaltungen dürfen nicht durchgeführt werden,
  • Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen,
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser,
  • Kinos (außer Autokinos, Autotheater und Autokonzerte),
  • Museen, Ausstellungshäuser, Planetarien,
  • Tierparks-, Zoologische und Botanische Gärten,
  • Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder,
  • Saunen, Dampfbäder, Thermen und Wellnesszentren, Solarien,
  • Freizeitparks.

Klarstellungen: Alle wissenschaftlichen und öffentliche Bibliotheken sind von der Schließungsanordnung im Land Brandenburg nicht betroffen. Sie können weiter öffnen. Das gilt auch für alle Gedenkstätten.

Lotto-Annahmestellen sind keine Wettannahmestellen und dürfen ebenfalls weiter geöffnet bleiben.

Schwimmbäder können für das Schulschwimmen, den Hochschulsport und für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb von Berufs- und Profisportlern sowie Kaderathletinnen und -athleten grundsätzlich weiter genutzt werden.

Betreffen Maskenpflicht und Abstandsgebot auch den Kreistag?

Das Selbstorganisationsrecht des Landtags und der kommunalen Vertretungskörperschaften (und damit auch des Kreistags) bleibt von den Maßgaben der neuen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung unberührt.

Für Teilnehmende und Gäste von Gremiensitzungen im Kreishaus gelten die allgemeinen Maßgaben für den Aufenthalt in Büro- und Verwaltungsgebäuden.

Welche Strafen drohen mir, wenn ich mich nicht an die neuen Regeln halte?

Wer gegen Maßnahmen der Vierten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vorsätzlich verstößt, handelt ordnungswidrig. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Zum Beispiel liegt der Regelsatz bei Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum für jede Person zwischen 50 und 250 Euro. Wer in Listen für die Kontaktnachverfolgung Angaben unvollständig oder wahrheitswidrig einträgt, dem droht ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro. Wer an einer Veranstaltung mit Unterhaltungscharakter teilnimmt, muss laut Bußgeldkatalog eine Strafe zwischen 250 und 1.000 Euro zahlen.

Können in so genannten "Hot Spots" besondere Maßnahmen erlassen werden?

Sobald laut Veröffentlichung des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt kumulativ mehr als 300 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohnern vorliegen, sollen die betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte weitere gezielte Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz  treffen, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen.

Häufige Fragen zur Mund-Nasen-Bedeckung

Wann muss ich eine Alltagsmaske tragen?

Dies ist in der neuen Sars-CoV2-Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg geregelt.

Wer muss eine Alltagsmaske tragen?

Grundsätzlich alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen an vorab genannten Orten bzw. Situationen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder unter sechs Jahren müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht sind in  § 2 der aktuellen Eindämmungsverordnung nachzulesen.

Was muss man beim Tragen einer Alltagsmaske beachten? Wie reinige ich die Maske richtig?

Beim Tragen von Alltagsmasken sollten unbedingt folgende Regeln berücksichtigen werden:

  • Vor dem Anlegen die Hände gründlich mit Seife waschen.
  • Innenseite der Maske nicht berühren, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Während des Tragens die Maske nicht anfassen und auch nicht um den Hals hängen oder unter das Kinn schieben.
  • Die Maske wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist.
  • Beim Ablegen der Maske nur Seiten und Bänder berühren. Die Außenseite könnte verunreinigt sein.
  • Nach dem Ablegen der Maske die Hände wieder gründlich mit Seife waschen.
  • Nach dem Gebrauch die textile Maske bei über 60 bis 95 Grad Celsius waschen, bis dahin luftdicht aufbewahren.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise zur Maske beachtet werden.

Gilt die Pflicht, eine Alltagsmaske zu tragen, auch für Menschen mit Asthma und ähnlichen Schwierigkeiten beim Atmen?

Nein. Personen, für die aufgrund von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwerer Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Alltagsmaske nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung ausgenommen. Dies gilt beispielsweise auch in Fällen von schwererem Asthma.

Diese Personen achten zumeist von sich aus darauf, unnötige Kontakte zu vermeiden.

Was kann man als Alltagsmaske tragen?

Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Als Alltagsmasken gelten auch nichtmedizinische oder selbstgenähte Masken, sogenannte Community-Masken. Auch die Verwendung von Buffs, Tüchern oder Schals, die vor Mund und Nase getragen werden, sind möglich.

Welche Masken müssen Beschäftigte im Einzelhandel tragen?

Für Beschäftigte im Einzelhandel ist auch eine Alltagsmaske ausreichend. Ausgenommen von der Maskenpflicht ist das Personal im Einzelhandel, das keinen direkten Kundenkontakt hat oder wenn dort die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird.

Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Was gilt als öffentlicher Nahverkehr?

Grundlage ist hier das Personenbeförderungsgesetz. Öffentlicher Personennahverkehr im Sinne dieses Gesetzes ist die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Straßenbahnen und Kraftfahrzeugen im Linienverkehr, die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu erfüllen. Zum ÖPNV gehören etwa Linienbusse, Straßenbahnen, Regionalbahnen, Regional-Express und S-Bahn. Öffentlicher Personennahverkehr ist auch der Verkehr mit Taxen.

Wo bekomme ich eine Alltagsmaske her?

Sie können Alltagsmasken in Apotheken, in Drogerien, im Einzelhandel kaufen oder auch eine Maske selber nähen. Dafür kann dicht gewebte Baumwolle (waschbar bei mindestens 60 bis 95 Grad) verwendet werden, entsprechende Anleitungen zum Nähen finden sich in Tutorials auf einschlägigen Internetangeboten. Auch Schals, Tücher, Buffs oder ähnliches sind ausreichend. Es muss also keine Maske extra gekauft werden.

Wen schütze ich mit einer Alltagsmaske?

Mit dem Tragen der Alltagsmaske schützen Sie nicht sich, sondern andere. Aber, wenn Ihr Gegenüber ebenfalls eine Alltagsmaske trägt, werden auch Sie geschützt. Natürlich tragen wir alle vor allem den Risikogruppen gegenüber eine besondere Verantwortung: nämlich bspw. älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Und diejenigen, die jetzt das öffentliche Leben in der Stadt aufrechterhalten. Dazu gehören die Fahrerinnen und Fahrer im ÖPNV, die Angestellten im Supermarkt oder in der Drogerie, die Ärzte, Krankenschwestern und die Pflegekräfte.

Warum soll ich eine Alltagsmaske tragen, wenn ich gesund bin?

Nicht jeder Infizierte bemerkt, dass er krank ist. Durch das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung kann vermieden werden, dass unentdeckt Infizierte andere Menschen anstecken.

Muss ich noch Abstand halten, wenn ich eine Alltagsmaske trage?

Ja!
Bedeckungen sind eine Ergänzung der Maßnahmen. Der empfohlene Mindestabstand zu anderen Menschen von 1,5 bis 2 Metern zu anderen Menschen ist unbedingt einzuhalten. Auch die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind weiterhin einzuhalten.

Birgt das Tragen einer Alltagsmaske auch Gefahren?

Das Tragen einer Alltagsmasken kann zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen. Dadurch läuft der Träger Gefahr, wichtige Hygienemaßnahmen wie etwa das Händewaschen zu vergessen.
Extrem wichtig ist das regelmäßige Wechseln der Bedeckung (bei Durchfeuchtung sofort wechseln, mindestens aber einmal pro Tag wechseln) und das Waschen und Bügeln bei hohen Temperaturen (idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad) nach jedem Gebrauch.

Was sind FFP-2-Masken ?

Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken) dienen als Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung vor allem dem Schutz des Maskenträgers vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Die Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. Sie müssen dicht am Gesicht sitzen, um ihre Filterleistung entfalten zu können.

Darf ich FFP-2-Masken privat mehrfach verwenden?

Nur unter strengen Voraussetzungen können die Masken für die erneute private Verwendung, z. B. beim Einkaufen, (begrenzt) aufbereitet werden. Möglich ist das deshalb, weil – anders als im medizinischen Einsatz – mit einer geringeren Erregerbelastung zu rechnen ist. Dabei ist die Maske unbedingt immer von derselben Person zu verwenden.

Das hat eine Untersuchung der FH Münster ergeben.

Unter dem folgenden Link sind die geeigneten Verfahren: "7 Tage trocknen bei Raumluft" und Verfahren "80 °C trockene Hitze" beschrieben:

Weitere häufig gestellte Fragen

Muss ich meine Kontaktdaten wirklich angeben?

Ja, soweit das in der geltenden Eindämmungsverordnung gefordert wird. Falsche Angaben erschweren die Kontaktnachverfolgung und damit das Unterbrechen der Infektionsketten.

Gibt es die Möglichkeit, aufgrund von Erkältungsbeschwerden eine telefonische Krankschreibung zu erhalten?

Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden.

Wie lüfte ich sachgemäß?

In den Herbst- und Wintermonaten, wenn Menschen sich wieder vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, wird regelmäßiges und richtiges Lüften noch wichtiger für den Infektionsschutz. Deshalb wird die Corona-Umgangsverordnung bei den Hygieneregeln in diesem Bereich präzisiert. Bislang galt zum Beispiel für Versammlungen und Veranstaltungen in geschlossen Räumen, dass Veranstalter*innen den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen müssen und raumlufttechnische Anlagen ohne Umluft zu betreiben sind. Diese Regelung wird nun konkreter. Jetzt heißt es dazu, dass die Verantwortlichen den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft, insbesondere durch Stoßlüftung über Fenster oder durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil sicherstellen müssen. Bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen.

Ich möchte Tieren helfen. Wie kann ich in Zeiten von Corona im Bereich Tierschutz unterstützen?

Tierschutzvereine und Verbände berichten dem Tierschutzbeauftragten des Landes Brandenburg aktuell über ihre Sorgen im Zusammenhang mit dem Corona-Geschehen. Die Finanzierung der Tierheime ist in Gefahr. Der Tierschutzbeauftragte des Landes Brandenburg ruft daher zu Spenden auf. Weitere Informationen siehe Link.

Gibt es Einschränkungen bei der Abfallentsorgung?

  • Die Verwaltung des SBAZV ist für den öffentlichen Besucherverkehr seit dem 01.07.2020 wieder geöffnet.
  • Tragen Sie bitte während des Aufenthaltes im Verwaltungsgebäude und auf den Recyclinghöfen eine Mund-Nasen-Bedeckung und achten Sie auf den Mindestabstand von zwei Metern zu jeder Person.
  • Die Abholung von Sperrmüll, elektrischen Haushaltsgeräten sowie Altmetall und Altreifen kann nur online angemeldet werden. Eine Anmeldung über postalisch eingehende Abrufkarten oder Telefon ist leider nicht möglich.
  • Der Eil- und Transporservice für die Sperrmüllabholung kann zurzeit nicht angeboten werden.

Darf ich weiterhin jagen?

  • Die Jagd ist grundsätzlich zulässig. Sie erfolgt aktuell u. a. auch mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest insbesondere in den grenznahen Kreisen beizutragen.
  • Dabei sollte beachtet werden, dass die Jagdausübung entsprechend der Regelungen mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Beteiligten durchgeführt wird.
  • Abgaben von Trichinenproben bei den Veterinären/Veterinärämtern erfolgen kontaktlos. Die erforderlichen Aktivitäten zur Beprobung von Fallwild oder Unfallwild sind unter Beachtung der Regelungen zum Umgang ebenfalls zulässig und erforderlich.

Was gilt fürs Angeln?

Das individuelle Angeln ist erlaubt. Hier gilt: Kontakte mit mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Beteiligten, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Das Nachtangeln ist verboten.

Kann man sich bei Haustieren mit SARS-CoV-2 infizieren?

Bei Katzen, Hunden und gehaltenen Nerzen wurden bei Untersuchungen vom Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (Friedrich-Loeffler-Institut, FLI) SARS-CoV-2-Infektionen im Feld nachgewiesen und auch experimentell untersucht. Bisher liegen keine Hinweise vor, dass sich Menschen bei Hunden oder Katzen mit SARS-CoV-2 infiziert haben.

Kann man sich bei landwirtschaftlichen Nutztieren mit SARS-CoV-2 infizieren?

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztiere – wie Schweine und Hühner – sind nicht infizierbar. Bei einzelnen Tieren – wie Rinder – konnte lediglich eine minimale Virusvermehrung beobachtet werden, die auch nicht an Kontakttiere weitergegeben wurde.
Von diesen Tieren geht demnach keine Gefahr der Übertragung des Virus
SARS-CoV-2 auf den Menschen aus.

Welche Rolle spielen Nerzfarmen?

In Deutschland spielt die kommerzielle Haltung von Nerzen keine Rolle mehr.
Der Eintrag von SARS-CoV-2 in Nerzfarmen durch infizierte Menschen ist
mittlerweile für Nerzfarmen, beispielsweise in den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Spanien und den USA beschrieben.
Dort kommt es zur Ausbreitung in den zum Teil sehr großen Beständen (oft mehr als 10.000 Tiere) und auch zu klinischen Erkrankungen bei Nerzen. Variationen der SARS-CoV-2-Genomsequenzen in Nerzen sind beschrieben worden (z. B. in Dänemark und in den Niederlanden).
Hinweise auf zoonotische Übertragungen vom Nerz auf den Menschen lie-
gen vor.
Das FLI verfolgt im Auftrag des Bundesministeriums intensiv die weitere Entwicklung.

Ich möchte die geplanten Impfzentren unterstützen. Wo kann ich mich melden?

Bereits jetzt sucht die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, unter deren Regie die Impfzentren arbeiten werden, nach personeller Unterstützung. Wer die KVBB unterstützen möchte, kann sich über deren Internetauftritt melden.

Stand: 9. Januar 2021. Änderungen vorbehalten.