Wo gibt es aktuelle Informationen zum Corona-Virus?

Mit jedem Tag wird das Wissen über das Corona-Virus und seine Wirkung auf den menschlichen Körper mehr. Informieren Sie sich auf den offiziellen Seiten der Behörden und Wissenschaftseinrichtungen:

Welche Länder bzw. Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) betroffen?

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu internationalen Risikogebieten bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland sind unter auf der Seite des Robert Koch-Insituts zu finden.

Gibt es ein Beratungsangebot für Bürger*innen bei der Verbraucherzentrale Brandenburg?

Ratsuchende erreichen die Verbraucherzentrale Brandenburg von 9 bis 18 Uhr täglich über eine landesweites Servicetelefon: 0331  98 22 999 5. Die Rechtsberatungen wird per Telefon und E-Mail durchgeführt. 

Die Verbraucherzentrale beratet zu einer Vielzahl von Themen, in Anbetracht der Situation gibt es natürlich vor allem einen hohen Informations- und Beratungsbedarf zu Verbraucherfragen rund um das Corona-Virus:

  • Welche Rechte habe ich momentan bei der Stornierung von Reisen?
  • Was ist mit meinem Ticket, wenn die Sport- oder Musikveranstaltung abgesagt wurde?
  • Mein Fitness-Studio hat geschlossen – bekomme ich nun mein Geld zurück?
  • Was geschieht, wenn ich einen Gutschein akzeptiere und der Anbieter dann insolvent wird?
  • Die Pflegekraft oder der bestellte Handwerker aus Polen kommen nicht mehr – sollte ich dagegen rechtlich vorgehen?
  • Mir werden Versicherungen bzw. Geldanlagen mit Corona-Bezug angeboten – ist das sinnvoll?

Auch unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/corona bietet die Verbraucherzentrale Brandenburg aktualisierte Hilfe zur Selbsthilfe zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie. Zudem gibt es mit der Beschwerde-Box die Möglichkeit, unkompliziert Fälle von „Corona-Abzocke“ zu melden, vor denen die Verbraucherzentrale Brandenburg dann über   Medienarbeit warnen oder auch rechtlich vorgehen kann.

Wo gibt es Informationen in leichter Sprache und Gebärdensprache?

 

Art der Auskunft

Institution

Links/Kontaktdaten

Allgemeine Informationen zum Corona Virus und ein kurzes Gebärdensprachenvideo

Landkreis Teltow-Fläming

http://www.teltow-flaeming.de/de/aktuelles/2020/03/corona-virus-leichte-sprache.php

Ausführliches Gebärdensprachvideo

NDR

https://www.ndr.de/fernsehen/Coronavirus-Was-Sie-wissen-muessen,corona426.html

Einschränkungen im täglichen Leben

Lebenshilfe

https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/empfehlungen-zu-covid-19-corona-virus/

 

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte

Bundesgesundheitsministerium

Fax: 030 340 60 66-07

E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de

Videotelefondienst

Gebärdentelefon

https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

 

Wo erhalte ich Hilfe für Demenzerkrankte?

Das Netzwerk Demenz TF vermittelt telefonische Ansprechpartner
 
Gerade in diesen Zeiten der Pandemie sind pflegende Angehörige höheren Mehrfachbelastungen ausgesetzt. Da kann ein Gespräch mit jemandem gut tun, der nicht aus dem eigenen Haushalt bzw. dem des zu pflegenden Menschen stammt.

Das Netzwerk Demenz Teltow-Fläming möchte diesem Redebedarf Rechnung tragen und bietet telefonische Beratung an. Auf der Homepage www.netzwerkdemenz-tf.de finden Sie alle Kontaktpartner*innen in den teilnehmenden Einrichtungen in Ihrer Nähe. Gern vermittelt Ihnen das Netzwerk Demenz zu den üblichen Öffnungszeiten von 9 -15 Uhr auch eine(n) Ansprechpartner*in unter der Telefonnummer 03371  670 104.

Das Netzwerk Demenz Teltow-Fläming ist ein Zusammenschluss von ambulanten und (teil-)stationären Pflegeanbietern im Landkreis. Es leistet kontinuierliche Netzwerkarbeit, um die Beratung und Betreuung für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu gewährleisten.
Die Netzwerkmitglieder verfolgen trägerübergreifend die Hauptziele, dass Betroffene stationäre Leistungen erst zu einem späteren Zeitpunkt bzw. gar nicht in Anspruch nehmen müssen und dass aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis stammende Pflegepersonen entlastet werden.
Dabei geht es um Informations- und Austauschmöglichkeiten zu Gunsten der ambulanten und teilstationären Betreuung, zur Inanspruchnahme von Kurzzeit- und Verhinderungspflege, zu Diagnosen und regionalen Hilfsangeboten.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann auch eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb ist eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung.

  • Waschen Sie also Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife (20 Sekunden).
  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie es danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge.
  • Halten Sie Abstand zu kranken Personen oder meiden Sie den Kontakt nach Möglichkeit ganz. 
  • Keine Reisen in vom Robert Koch-Institut bezeichnete Risikogebiete!

Welche Personengruppen haben nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf?

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen. 
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen. 
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z. B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.
  • Schwere Verläufe werden auch bei jüngeren, gesunden Menschen beobachtet.
  • Langzeitfolgen nach milden Verläufen werden ebenfalls vermehrt beobachtet.