Zahlen und Fakten zu Asylbewerbern in TF

Wie viele Asylbewerber leben derzeit in TF?

Derzeit leben ca. 1200 Flüchtlinge und Asylbewerber im Landkreis Teltow-Fläming. Der größte Teil von ihnen kommt aus Syrien, Tschetschenien, Afghanistan, Irak, Somalia und Eritrea. (Stand Oktober 2016)

Wie viele Asylbewerber muss TF aufnehmen?

Das Land Brandenburg nimmt ca. 3,1 % der Asylsuchenden in Deutschland auf (Königsteiner Schlüssel). Der Landkreis TF nimmt nach der Verteilverordnung (VertVBbg) 6,6 Prozent  aller auf das Land Brandenburg verteilten Asylsuchenden auf. Das waren im Jahr 2015 1848 Personen.

Von 10.000 Asylsuchenden in Deutschland sind ca. 20 Personen vom Landkreis Teltow-Fläming aufzunehmen.

Wie viele Ausländer leben überhaupt in TF?

Zum 31. Dezember 2015  waren rund 6.400 Ausländer mit über 110 verschiedenen Staatsangehörigkeiten im Landkreis Teltow-Fläming registriert. Die größte Gruppe der Ausländer sind mit 1.600 Personen polnische Staatsangehörige. Darüber hinaus leben u.a.  850 Syrer,  450 Bürger der Russischen Föderation, 200  Vietnamesen sowie 200 Briten im Landkreis.

Aus 20 Ländern lebt derzeit jeweils nur ein Staatsangehöriger im Landkreis, u. a.aus Togo, Costa Rica und Tadschikistan.

Der Ausländeranteil im Landkreis Teltow-Fläming stieg 2015 auf  4 Prozent  (2014  2,9 Prozent und 2013  2,5 Prozent).

Welche und wie viele Asylbewerber kommen noch nach TF?

Das lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Zahlen der Asylsuchenden ändern sich ständig. Wer konkret in den Landkreis Teltow-Fläming kommt, steht erst vier bis fünf Tage im Voraus fest. Die Zuweisung von Asylbewerbern auf die Landkreise erfolgt nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel. Er legt fest, dass im Landkreis Teltow-Fläming 6,6 Prozent aller in Brandenburg ankommenden Asylbewerber aufzunehmen sind.

Wer Asyl in Deutschland begehrt, wird als erstes durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) registriert und bekommt einen Platz in einer Erstaufnahmeeinrichtung zugewiesen. Für Brandenburg sind dies die zentrale Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt und ihre Außenstellen. Nach spätestens drei Monaten wird den Asylbewerbern ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt zum Aufenthalt zugewiesen.

Im Zossener Ortsteil Waldstadt soll 2016 eine weitere Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg eingerichtet werden.