Solidarität mit der Ukraine

Unterkünfte gesucht - Rettungsgüter verschickt - Spendenempfehlung - Vorsicht vor Jodtabletten

Eine Welle der Solidarität und der Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine geht durch den Landkreis Teltow-Fläming. Landrätin Kornelia Wehlan hatte unmittelbar nach dem Angriff Putins dazu aufgerufen, Wohnraum für Geflüchtete bereitzustellen und ist beeindruckt: „Täglich erreichen uns Angebote, das Spektrum reicht von einzelnen Zimmern in Privatwohnungen bis hin zu größeren Unterkünften. Aber der Bedarf ist hoch, das zeigt ein einziger Blick in die Nachrichten. Deshalb sind wir auch für weitere Angebote dankbar.“

Nachdem diese kurzfristig über den Kontakt zum Sozialamt gebündelt worden sind, steht jetzt eine zentrale E-Mail-Adresse zur Verfügung: ukraine-hilfe@teltow-flaeming.de

Hilfreich ist es, bereits im Betreff das Stichwort „Unterkunft“ zu vermerken, wenn eine Wohnung oder ein Schlafplatz zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollten kurz die Größe und Art der Unterkunft z. B. Zimmer, Wohnung oder Halle und die ungefähre Anzahl an möglichen Schlafplätzen angegeben werden. Wichtig ist ein Ansprechpartner. Auch der Landkreis selbst ertüchtigt kurzfristig mehrere Wohnungen aus seinem eigenen Bestand.

Rettungsgüter verschickt

Der Rettungsdienst Teltow-Fläming, die Rettungswache Luckenwalde und die GAG Klausdorf gGmbH haben sich am 3. März an einer abgestimmten Hilfsaktion für die Ukraine beteiligt. Sie war über die Arztpraxis Schäfer aus dem Ärztehaus Großbeeren an den Landkreis vermittelt worden. Gemeinsam wurden Rettungsgüter verpackt und auf den Weg geschickt, unter anderem 650 Einsatzjacken, 1200 Einsatzhosen, 1000 Sweatshirts sowie medizinisches Gerät.

Sach- oder Geldspenden?

Viele Menschen wollen die Flüchtlinge mit Sachspenden unterstützen. Der Krisenstab des Landkreises gibt zu bedenken, dass diese weniger flexibel eingesetzt werden können als Geld und auch mit Lager- und Transportkosten einhergehen. Aus diesem Grund hält er in der aktuellen Situation Geldspenden für sinnvoller, so zum Beispiel an:

Empfehlungen an die Bevölkerung

Angesichts der kritischen Situation in der Ukraine sorgen sich auch viele Menschen um die eigene Situation. So verzeichnen einige Apotheken bereits verstärkte Nachfrage nach Jod-Tabletten. Von einer selbständigen Einnahme der Tabletten rät das Gesundheitsamt Teltow-Fläming dringend ab, denn eine Selbstmedikation birgt erhebliche gesundheitliche Risiken, hat aktuell aber keinerlei Nutzen.

Ausführliche Informationen gibt es im Internetauftritt des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz unter: https://www.jodblockade.de/

Der Krisenstab des Landkreises verweist darüber hinaus auf die Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit Hinweisen für Ernstfälle unterschiedlichster Art. Sie sind im Internet nachzulesen unter:

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/warnung-vorsorge_node.html

Rettungsgüter werden in einen Wagen verladen
Rettungsgüter wurden auf den Weg in die Ukraine geschickt, darunter 650 Einsatzjacken, 1200 Einsatzhosen, 1000 Sweatshirts sowie medizinisches Gerät. (Abb. Landkreis TF)

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Landkreis Teltow-Fläming

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