Neue Galerie – Ausstellungsprogramm 2023

20 Jahre Neue Galerie: Wir setzen Akzente!

Die NEUE GALERIE des Landkreises Teltow-Fläming mit dem Theodor-Fontane-Kabinett wurde im Jahre 2003 gegründet und ist heute ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft des Landes Brandenburg. Das Galerieprofil zeigt den Stellenwert der Literatur in der Bücherstadt Wünsdorf, stellt sich der Militärgeschichte in der Region und dient der Förderung von Künstler*innen. Diesen Weg gehen wir gemeinsam mit den Kulturschaffenden. Ein Marktplatz der Kulturen ist immer wieder die Akzente-Ausstellung zum Jahresende.

Das Jahresprogramm spiegelt die Verortung der NEUEN GALERIE im Landkreis Teltow-Fläming, im Bundesland Brandenburg und in der Bücherstadt Wünsdorf der Stadt Zossen wider.

Die Ausstellungen werden jeweils sonnabends, 15 Uhr, eröffnet.

25. März bis 1. Mai 2023: Franziska Gußmann, Doris Junker, Uschi Krempel – Farbräume – 3 in Resonanz:

Holzskulptur, Malerei, Druckgrafik

Franziska Gußmann, Doris Junker und Uschi Krempel arbeiten seit 2019 zusammen und machen dabei gemeinsam Erfahrungen – mit ihrer Kunst, deren Wirkung im Raum und auf das Publikum. Stets geht es um Prozesse, um ein Sich-Einlassen und Einfühlen, um Kontakte und Beziehungen – unmittelbar mit dem Ort, wie auch mit den Menschen, die ihre Ausstellungen besuchen und mit denen die Künstlerinnen ins Gespräch kommen wollen.
Franziska Gußmann lebt im sogenannten Künstlerdorf Oehna der Gemeinde Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming. Doris Junker und Uschi Krempel arbeiten in Berlin.

Ausstellungsankündigung der Künstlerinnen

"In der NEUEN GALERIE finden sich Farbräume aus Druckgrafik, Holzskulptur und Malerei. Für uns Künstlerinnen ist es immer wieder spannend, welcher Ausdruck sich in den jeweiligen Ausstellungsräumen gemeinsam entwickeln lässt. Wie Farben zusammenspielen und wie sich die Atmosphäre vor Ort verändert. In unserer Ausstellung liegt der Fokus auf Farbe – dem grundlegenden Medium Visueller Kommunikation, das unsere Arbeitsweisen und Arbeiten verbindet.“

Bildtitel (von links nach rechts) Uschi Krempel, ohne Titel, Farbradierung, Kaltnadel und Tetrapakdruck auf Kupferdruckpapier, 35 x 51 cm, gerahmt 60 x 80 cm, 2019 (Unikat), Foto: Uschi Krempel Doris Junker, ohne Titel, aus der Serie ins Blaue, Acrylfarbe auf Leinwand, 100 x 150 cm, (1) 2022, Foto: Doris Junker Franziska Gußmann, Lena, Robinie mit Acrylfarbe gewachst, 176 cm, 2018, Foto: Ronka Oberhammer (Abb. Landkreis TF)

13. Mai bis 25. Juni Helga Paris 2023 – Erinnerungen an Z.

Fotografien: Ein Blick in die Vergangenheit – nach Zossen

Die NEUE GALERIE des Landkreises Teltow-Fläming zeigt die Ausstellung „Helga Paris – Erinnerungen an Z. | Fotografien | Ein Blick in die Vergangenheit – nach Zossen“, die von Jenny Paris, Schmuckdesignerin und Tochter der Künstlerin sowie Franziska Schmidt, freie Kunsthistorikerin, gemeinsam konzipiert und kuratiert wurde.

Helga Paris, am 21. Mai 1938 geboren, flüchtete im März 1945 mit ihrer Mutter und Schwester aus Pommern in die brandenburgische Kleinstadt Zossen und lebte dort im Heimatort der Mutter bis 1956.

Helga Paris nimmt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Fotografinnen ihrer Generation eine herausragende Rolle in der deutschen Fotografie ein. Ihre subtilen Innenansichten vor allem des Alltags im sozialistischen Deutschland und in den Staaten Osteuropas machen sie zu einer wichtigen Chronistin der Zeit. Über viereinhalb Jahrzehnte hinweg schuf sie ein umfangreiches Œuvre in zärtlich-nuancenreichem Schwarzweiß mit einem Schwerpunkt auf die Portraitfotografie.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Aufnahmen aus der Serie „Erinnerungen an Z.“ (1994), die um die Serien „Friedrichshain“ (1993), „Die polnische Reise“ (1996/1997), „Russisch-Jüdische Kriegsveteranen des 2. Weltkrieges, New York“ (1995) und „Wolgograd“ (1990) sowie „Selbstporträts“ (1981–1989) ergänzt werden. Neben bereits bekannten Bildern werden bisher noch nie gezeigte Aufnahmen zu sehen sein. Familienfotografien aus dem privaten Archiv von Helga Paris sowie eigene Texte der Fotografin geben zudem einen persönlichen Einblick in das Leben und die Zeit von Paris in Zossen.

22. Juli bis 27. August 2023: Sarah Ambrosi, Detlef Baltrock, Grischa Lichtenberger, Oliver S. Scholten, Matten Vogel – #serien

Stoffbilder, Malerei, Fotografie, Objekte

Statement der Künstler*innen:

„Die Serie ist eine Hilfestellung, eine Strategie, an die man sich halten kann, gerade weil die Erwartungen, die man an die Kunst heranträgt, nie erfüllt werden. Die Serie ist auch eine Strategie des Umgangs mit schwindender Kraft und begrenzter Konzentration, aber sie trägt der Tatsache Rechnung, dass es zwischen den Gegenwarten keinen nahtlosen Anschluss gibt. Unter der Prämisse der Lückenhaftigkeit ermöglicht die Serie Kontinuität und Integration von Fragwürdigkeiten und Unsicherheiten und lädt dazu ein, Unzulänglichkeiten zu verzeihen. Im Streiflicht der Serie erscheint der absehbare Fall zwischen die Stufen fast wie ein notwendiger Schritt. Die Sturheit, trotz aller Widrigkeiten bei der Kunst zu bleiben, ist es, was die fünf Künstler aus dem ehemaligen Amtsgericht Jüterbog verbindet. Die in der Ausstellung gezeigten Serien, thematisch und methodisch sehr verschieden, zeugen von dieser uneingestandenen Gemeinschaft.“

16. September bis 22. Oktober 2023: Gabriele Worgitzki und Albrecht Noack – Tracing Time

Fotografie, Video, Zeichnung

Gabriele Worgitzki stellt aus ihrer Serie „Begehbare Zeit“ und Albrecht Noack aus seiner Serie „Liquid Silver“ aus. In den Arbeiten beider zeigen sich Spuren der Zeit. Während in Worgitzkis Arbeiten die Belichtungszeit offensichtlich wird – es ergeben sich aus den langen Belichtungen Wischspuren und Wiederholungen von Details, die an das Sampling in der Musik erinnern – finden sich bei Noack die Spuren der Dunkelkammer als Hinweise auf die analoge Herstellung des Fotos. Tracing Time macht verschiedene Zeitebenen zum Thema.

Gabriele Worgitzki arbeitet sowohl im Grenzbereich von Fotografie und Video als auch in Malerei und Zeichnung. Albrecht Noack arbeitet mit dem Medium der Fotografie. Beide arbeiten im Luckenwalder Atelierhaus p2 – Raum für Kunst, Wissenschaft und Kommunikation – und in Berlin.

18. November bis 17. Dezember 2023: Künstlerinnen und Künstler aus Zossen – Wir setzen Akzente!

Am 22. November 2003 wurde die NEUE GALERIE mit einer Gemeinschaftsausstellung von 44 Künstler*innen eröffnet. Seitdem gibt es die Akzente-Ausstellung als vorweihnachtliche Präsentation des aktuellen Kunstschaffens zum Jahresende. In den vergangenen 20 Jahren haben zahlreiche Künstler*innen ihre Arbeiten ausgestellt. Somit sind viele Kunstgeschichten zu sehen gewesen.

Die diesjährige Akzente-Ausstellung vereint Künstler*innen, die in der Stadt Zossen wirken. In dieser Werkschau stellen zum Beispiel Kerstin Becker, Swen Bernitz, Maria Luise Faber, Daniela Franz, Holger Jarosch, Dietrich Oltmanns, Jürgen Melzer, Manfred Sieloff und Bernd Stiehler aus.

NEUE GALERIE des Landkreises Teltow-Fläming

Gutenbergstraße 1
15806 Zossen

033702 21810
https://www.teltow-flaeming.de/neue-galerie

Öffnungszeiten

Do. bis So. 10 bis 17 Uhr, auch an Feiertagen

Herr T. Haetge
Schulverwaltung und Kultur

Sachbearbeiter Kultur

: C3.0.02

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Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde

03371 608 3600
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Telefon: +49 (0)3371 608-0
Fax: +49 (0)3371 608-9000
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Möglichst nach Terminvereinbarung und telefonisch:

Di. 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr
Do. 9 bis 12 und 13 bis 17.30 Uhr

An folgenden Tagen ist die Verwaltung geschlossen:
Freitag, 10. Mai 2024
Freitag, 4. Oktober 2024
Freitag, 1. November 2024
Montag, 30. Dezember 2024

Gesonderte Sprechzeiten:
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