Kinder- und Jugendschutz

Jugendamt TF verweist auf neue Regelungen für E-Zigaretten und E-Shishas
Datum: 19.04.2016
E-Zigaretten und E-Shishas fallen jetzt auch unter die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes und des Jugendarbeitsschutzgesetzes. | Foto: pixabay

E-Zigarren und E-Shishas dürfen nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft bzw. von ihnen konsumiert werden. Darauf macht das Jugendamt Teltow-Fläming aufmerksam und verweist in diesem Zusammenhang auf neue gesetzliche Regelungen. Sie dehnen die bereits Abgabe- und Konsumverbote des Jugendschutzgesetzes und des Jugendarbeitsschutzgesetzes, die bereits für Tabakwaren gelten, auf E-Zigaretten und E-Shishas aus. Dies gilt auch für den Versandhandel.

Das neue Gesetz wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegt und ist am 1. April 2016 in Kraft getreten.

Vorangegangen waren Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Deutschen Krebsforschungszentrums. Diese haben belegt, dass auch der Konsum nikotinfreier E-Shishas und E-Zigaretten gesundheitliche Risiken birgt. Vor allem senken sie die Reizschwelle, auf „normale“ Zigaretten umzusteigen.

Die Auswirkungen des Suchtstoffs und Nervengifts Nikotin, zu denen physische Abhängigkeit und Herz-Kreislauferkrankungen gehören, sind bereits bekannt. Deshalb gibt es für Tabakwaren schon lange Abgabeverbote an Kinder und Jugendliche. Mit der Ausdehnung der Bestimmungen auf E-Zigaretten und E-Shishas wird eine Regelungslücke geschlossen.

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