Masern

Zwei Erkrankungen und drei Verdachtsfälle im Landkreis Teltow-Fläming
Datum: 09.05.2018
Auch vor Masern kann man sich durch eine Impfung schützen. | Foto: Landkreis TF

Im Landkreis Teltow-Fläming sind zwei Personen nachweislich an Masern erkrankt. Es handelt sich um Saisonarbeitskräfte, die in Hennickendorf tätig sind. Aktuell besteht bei drei weiteren Personen der Verdacht auf eine Masernerkrankung.

Symptome, Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten

Masernviren werden beim Sprechen, Husten oder Niesen (sogenannte Tröpfcheninfektion) übertragen. Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Entzündung der Augen, Schnupfen, Husten und einem geröteten Gaumen und Rachen. Nach wenigen Tagen entsteht ein Hautausschlag mit bräunlich-rosafarbenen Flecken. Zuvor werden auch sogenannte Koplik-Flecken (weiße Flecken an der Mundschleimhaut) beobachtet, die typisch für Masern sind. Die Ansteckungsfähigkeit besteht bereits fünf Tage vor bis etwa vier Tage nach dem Auftreten des Hautausschlags.

Eine Masern-Erkrankung kann zu ernsten Komplikationen führen (wie z. B. Mittelohr-, Lungen oder Hirnentzündungen). Gegen Masern und ihre Komplikationen kann man sich jedoch durch eine Impfung schützen („MMR-Impfung“). Fehlende Impfungen sollten zum frühestmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden.

Ansprechpartner zum Thema

Falls Sie Fragen zum Thema Masern haben oder weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Fläming unter Tel. (03371) 608-3820.

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