Fischereiaufseher geschult

Themen: Umgang mit personenbezogenen Daten, Erfahrungsaustausch
Datum: 11.06.2019

Fischereiaufsicht

Die Fischereiaufsicht wird im Landkreis von ehrenamtlichen Fischereiaufsehern ausgeübt. Diese werden für fünf Jahre berufen und stehen unter der Aufsicht der unteren Fischereibehörde Teltow-Fläming (UFB). Die Vorschläge zur Berufung der Fischereiaufseher kommen von den Kreisanglerverbänden und den Fischern des Landkreises.

Gegenwärtig hat der Landkreis 72 ehrenamtliche Fischereiaufseher. Sie prüfen während ihrer Fischereikontrollen an den Gewässern jeden Angler bezüglich der erforderlichen Angeldokumente, die Angelgeräte mit ihrer Beköderung sowie die ordnungsgemäße Hälterung der Fische nach einem Fang. Festgestellte Verstöße der Angler können von den Fischereiaufsehern vor Ort mit einer mündlichen Verwarnung oder Verwarnungsgeld bis 35 Euro geahndet werden. Die Verstöße werden bei der UFB angezeigt.

Schulung der Fischereiaufseher

Einmal jährlich schult die UFB des Landkreises die Fischereiaufseher.

Zur diesjährigen Schulung am 23. Mai 2019 wurden als Gäste der Geschäftsführer des Landesanglerverbandes Brandenburg e. V. Andreas Koppetzki, Guido Schulze als Vertreter des Vorsitzenden des Kreisanglerverbandes Luckenwalde e. V. und der Vorsitzende des Kreisanglerverbandes Zossen e. V. Peter Wetzel begrüßt.

EU-DSGVO, Erfahrungsaustausch, Dank

Die UFB wies die Fischereiaufseher erneut auf den sensiblen Umgang mit personenbezogenen Daten hin. Zudem tauschten die fischereilichen Bewirtschafter der Gewässer, die Vertreter der UFB und die Fischereiaufseher Erfahrungen aus.
Die UFB und die Angelverbände dankten den engagierten Fischereiaufsehern für ihre ehrenamtliche Arbeit an den Gewässern im Landkreis.

Verstöße: Ordnungswidrigkeiten und Strafverfahren

Die Fischereibehörde wertete die im Jahr 2018 von den Fischereiaufsehern angezeigten Verstöße aus. Insgesamt wurden 20 Anzeigen bearbeitetet, davon mussten 3 Strafanzeigen wegen Fischwilderei bei der Staatsanwaltschaft Potsdam gestellt werden. Die weiteren 17 Verstöße  hat die Fischereibehörde als Ordnungswidrigkeiten geahndet. Häufigster Verstoß war das Angeln ohne gültige Angeldokumente.

Der Landesangelverband Brandenburg e. V. und die UFB  verwiesen auf die gute Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Potsdam und der Polizei. Bei allen angezeigten Verstößen wegen Fischwilderei in den Jahren 2016 bis 2018 wurde die UFB bei den Strafverfahren beteiligt.