Corona-Virus – Dossier

Infektionsgeschehen Landkreis TF

7-Tage-Inzidenz und Karte der Bewegungseinschränkungen in TF

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Alle weiteren Angaben finden Sie in den Dashboards des Landes und des Landkreises.

Bitte beachten Sie zu allen Zahlen die Erläuterungen bei den Fragen und Antworten zur Statistik weiter unten auf dieser Seite!

Regionale Verteilung der Fälle

Viele Menschen sind besonders interessiert am Infektionsgeschehen in ihrem Heimatort. Auch diese Angaben sind dem Dashboard TF zu entnehmen. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Service der Kreisverwaltung TF. Er kann nur montags bis freitags angeboten werden.

15-Kilometer-Beschränkung

Ab einer Inzidenz von 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen sieht die 4. Eindämmungsverordnung für mindestens fünf Tage eine Einschränkung des Bewegungsradius für Sport und Freizeit vor. Sie beträgt 15 km ab Landkreisgrenze. Grundlage ist die Meldung des LAVG Brandenburg.

Das Land Brandenburg meldete am 9. Januar 2021 für Teltow-Fläming eine 7-Tage-Inzidenz von 205,9. Für den Landkreis Teltow-Fläming gilt seitdem der eingeschränkte Bewegungsradius.

Fragen und Antworten zur Statistik

Wo finde ich die regionale Verteilung der Infektionsfälle?

Die regionale Verteilung der Infektionen im Landkreis Teltow-Fläming kann dem Dashboard des Landkreises Teltow-Fläming entnommen werden. Es kann aufgrund von Bearbeitungsfristen und Aktualisierungen Abweichungen zum obigen Text geben.

Das Dashboard TF ist ein zusätzlicher Service der Kreisverwaltung. Er kann derzeit nur montags bis freitags angeboten werden.

Warum gibt es Differenzen in den Angaben von Landkreis und Land?

Die Zahl der Genesenen wird unterschiedlich ermittelt: Das Land geht pauschal von einer Erkrankungsdauer von 14 Tagen nach Meldung aus. Das entspricht dem Durchschnitt, aber im Einzelfall nicht immmer der Realität. Im Landkreis werden u. U. weniger oder mehr Tage gewertet (abhängig vom Symptombeginn, Testdatum, einer möglichen Verlängerung der Quarantäne usw.) Deshalb gibt es immer minimale Abweichungen zwischen den Landes- und den Kreiszahlen.

Bei der Zahl der Gesamtinfizierten kann es ebenfalls zu Unterschieden kommen. Aufgrund der Vielzahl der Fälle kann die Zahl der Genesenen nicht immer zeitnah aus der Zahl der Infizierten herausgerechnet werden. Damit kann es zu Differenzen in den Statistiken des Landes und des Landkreises kommen. Die tatsächliche Zahl bewegt sich zwischen beiden Angaben. 

Der Landkreis Teltow-Fläming veröffentlicht die Zahlen seit dem 23. Oktober 2020 erst dann, wenn sie in die Statistik des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) eingeflossen sind. Sie sind, wie das Land Brandenburg am 21. Oktober 2020 regelte, entscheidend für die stufenweise Verschärfung der Corona-Regeln bei Überschreitung von Inzidenzwerten.

Seit dem 12. Dezember 2020 werden die Verdachts- und Quarantänezahlen nicht mehr ausgewiesen. Grund ist eine Software-Umstellung.

Warum unterscheiden sich die Angaben in den Dashboards vom Landkreis und vom Land?

Das Dashboard des Landkreises Teltow-Fläming kann derzeit nur von Montag bis Freitag gepflegt werden.

Das Dashboard des Landes Brandenburg wird täglich aktualisiert. Es greift auf die Meldedaten aus den Landkreisen zurück. Allerdings kommt es trotzdem zu unterschiedlichen Darstellungen.

So ermittelt das Land die 7-Tage-Inzidenz auf der Grundlage der Bevölkerungszahlen vom 31.12.2019 (169.997), während das Gesundheitsamt TF auf aktuellere Zahlen vom 30.06.2020 (170.532) zurückgreift. Hierdurch ergibt sich bei der Inzidenz auf die Gesamtbevölkerung ein kleiner Unterschied.

Die Zahl der Genesenen wird unterschiedlich ermittelt: Das Land geht pauschal von einer Erkrankungsdauer von 14 Tagen nach Meldung aus. Das entspricht dem Durchschnitt, aber im Einzelfall nicht immmer der Realität. Im Landkreis werden u. U. weniger oder mehr Tage gewertet (abhängig vom Symptombeginn, Testdatum, einer möglichen Verlängerung der Quarantäne usw.) Deshalb gibt es immer minimale Abweichungen zwischen den Landes- und den Kreiszahlen.

Wie berechnet man die 7-Tage-Inzidenz?

Die 7-Tage-Inzidenz ist die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.

Bei der 7-Tage-Inzidenz handelt es sich um einen dynamischen Wert, der sich täglich aufgrund der Anzahl der Neuinfektionen mehr oder weniger stark verändert. Jede Angabe ist eine Momentaufnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an weitere Stellen kann es zu Abweichungen in den aktuell veröffentlichen Zahlen kommen.

Warum unterscheiden sich die Zahlen vom RKI und vom Land Brandenburg?

Das liegt an den Meldeverzögerungen aufgrund der hohen Fallzahlen.

Das Gesundheitsamt meldet jeden Fall einmal an das Land Brandenburg und in einem aufwändigen Extra-Verfahren ein zweites Mal an das Robert-Koch-Institut.

Aktualisierung 25.11.2020:

Bei der 7-Tage-Inzidenz handelt es sich um einen dynamischen Wert, der sich täglich aufgrund der Anzahl der Neuinfektionen mehr oder weniger stark verändert. Jede Angabe ist eine Momentaufnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt. Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an weitere Stellen kann es zu Abweichungen in den aktuell veröffentlichen Zahlen kommen. Das ist nicht nur im Landkreis Teltow-Fläming der Fall.

Das Gesundheitsamt meldet die Zahl der Infektionen und Todesfälle elektronisch an das Landesgesundheitsamt Brandenburg. Damit sind die Meldungen des Kreises und des Landes immer im 24-Stunden-Rhythmus tagaktuell.

Es ist gesetzlich geregelt, dass die Infektionszahlen über das Landesgesundheitsamt auch an das Robert Koch-Institut gemeldet werden müssen. Dieses benötigt allerdings umfangreichere Angaben zu jedem einzelnen Fall. Dem konnte das Gesundheitsamt aufgrund der Vielzahl der Fälle, zum Teil mangelhafter Angaben in den Meldungen und aus personellen Gründen nur mit Verzug nachkommen. Darüber hinaus gab es bei der RKI-Meldung in Teltow-Fläming ein technisches Problem, bei dem elektronisch generierte Fehlermeldungen quasi in einer Art Spam-Ordner rückgemeldet wurden. Aufgrund der vermehrten Nachfragen haben die Beschäftigten das Problem recherchiert und arbeiten an einer technischen Lösung, um Fehlerquellen auszuschließen und den Meldeweg weiter zu optimieren.

Erläuterungen und Hinweise

*Verhalten im Verdachtsfall

Im Verdachtsfall wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und das Haus möglichst nicht zu verlassen. Weniger als 10 Prozent der bisher im Landkreis gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als positiv.

**Quarantäne-Anordnung - bitte Allgemeinverfügung beachten!!!

**Eine Quarantäne-Anordnung erfolgt erst dann, wenn eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus vorliegt. Diese Anordnung gilt für den infizierten Menschen und enge Kontaktpersonen. Auch Ein- und Rückreisende nach Brandenburg müssen sich derzeit noch in Quarantäne begeben.

***Genesen

Das Robert Koch-Institut definiert die entsprechenden Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung, nachzulesen hier: www.rki.de

****7-Tage-Inzidenz

Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.


Bei der 7-Tage-Inzidenz handelt es sich um einen dynamischen Wert, der sich täglich aufgrund der Anzahl der Neuinfektionen mehr oder weniger stark verändert. Jede Angabe ist eine Momentaufnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an weitere Stellen kann es zu Abweichungen in den aktuell veröffentlichen Zahlen kommen.

Das Land Brandenburg hat am 21. Oktober 2020 bekanntgegeben, dass die Zahlen, die vom Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) veröffentlicht werden, entscheidend für die stufenweise Verschärfung von Corona-Regeln sind. Diese Zahlen sind unter dem angefügten Link zu finden:

Da diese Angaben maßgebend sind und um Irritationen zu vermeiden, veröffentlichen wir auch im Internetauftritt des Landkreises Teltow-Fläming die regionalen Zahlen seit dem 23. Oktober 2020 erst dann, wenn sie in die Statistik des LAVG eingeflossen sind.

Epidemien: Wer ist wofür zuständig?

In Deutschland gibt es einen nationalen Pandemieplan und eine Koordinierung des Robert-Koch-Instituts. Demnach sind die Landkreise und die kreisfreien Städte primär zuständig für die Bewältigung von Epidemien biologischen Ursprungs.

Hauptverantwortung: Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Fläming

So ist das Gesundheitsamt für die Ermittlungen zur Art, Ursache, Ansteckungsquelle und Ausbreitung auf lokaler Ebene verantwortlich. Das Amt muss zudem auch die Kontaktpersonen beraten sowie über präventive Maßnahmen entscheiden. Damit fällt auch die Quarantäne unter seine  Aufgaben.

Krisenstab TF

Bei größeren Ausbrüchen kann das Gesundheitsamt den Krisenstab einberufen, der gemeinsam über Maßnahmen entscheidet und die Umsetzung koordiniert. Neben dem Gesundheitsamt ist, wenn erforderlich, auch die lokale Veterinärbehörde, der Rettungsdienst TF, die Polizei, der Katastrophenschutz, Vertreter aus der Kassenärztlichen Vereinigung und Krankenhäusern und Politiker integriert.

Verantwortung der Kommunen

Die Kommunen sind zudem auch zuständig für die Rettungsdienste und die Feuerwehr (Landkreis, Städte und Gemeinden). Dazu schreibt das Robert-Koch Institut: "Bei Massenanfall von Infizierten muss gegebenenfalls über ein Kohortentransportsystem oder Transporte mit entkernten Rettungswagen bzw. Krankentransportwagen nachgedacht werden."

Nichtsdestotrotz arbeiten die Kommunen auch mit den Verantwortlichen von Bund und Ländern zusammen.

Länderebene

Auf Länderebene ist vor allem die Gesundheitsministerkonferenz für Entscheidungen zuständig.

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) ist das Entscheidungsgremium zwischen den zuständigen Ministerien und Senatsverwaltungen der Bundesländer. Hier erfolgt der fachliche und politische Meinungsaustausch. Entscheidungen werden auf Ebene der Amtsleitungen der Ministerien und Senatsverwaltungen und auf Ebene der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden vorbereitet. Zudem findet ein Austausch mit verschiedenen Arbeitsgruppen und Gremien statt.

Bundesebene

Auf Bundesebene kann das Bundesministerium für Gesundheit seinen Krisenstab einberufen. Der Krisenstab ist dabei nicht nur in nationale, sondern auch in internationale Strukturen eingebunden.

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