Luftbild des Güterverkehrszentrums Großbeeren

Amt für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung

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Standort

Der Landkreis Teltow-Fläming gehört zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen Mitteleuropas. Dort, wo noch vor dreißig Jahren vor allem Landwirtschaft und russisches Militär das Bild bestimmten, entwickelte sich ein attraktives Wirtschaftsareal von internationaler Bedeutung.

Bereits im Jahr 2008 hat die Oskar-Patzelt-Stiftung den Landkreis Teltow-Fläming als „Kommune des Jahres“ ausgezeichnet. Hier hieß es in der Begründung, dass Teltow-Fläming sich zurecht die „Nummer 1 im Osten“ nennen darf. Diesen Spitzenplatz konnte der Landkreis in den zurückliegenden Jahren immer verteidigen. Das zeigen auch die Rankings, die die Zeitschrift "Focus Money" jährlich veröffentlicht: So belegt TF seit Jahren vorderste Plätze im Ranking aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte nach Wirtschaftskraft und Attraktivität. 2018 und 2019 war Teltow-Fläming demnach wiederum auch hier "Die Nummer 1 im Osten".

Erfolgreicher Branchenmix

Der Landkreis Teltow-Fläming nimmt Spitzenplätze auf den Gebieten der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Biotechnologie und des Fahrzeugbaus ein. Ernährungswirtschaft, Holzverarbeitung, Logistik, Mechatronik, Schienenverkehrstechnik sowie die Erzeugung, Be- und Verarbeitung von Metall sowie der Tourismus sind weitere Branchenkompetenzfelder.

Ideale Bedingungen für Unternehmen

Der Landkreis Teltow-Fläming ist eine florierende Region mit einer geringen Arbeitslosenquote (4,4 Prozent, August 2021). Viele Unternehmen – vom Kleinbetrieb bis zum Großkonzern – haben hier hervorragende Perspektiven. Gründe dafür sind die hervorragende Infrastruktur, die Nähe zu Bundeshauptstadt Berlin und Landeshauptstadt Potsdam, eine investorenfreundliche Verwaltung sowie hervorragend ausgebildete Fachkräfte.

TF: Aktuelle Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit

Imagefilm

Deutlich macht die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Teltow-Fläming ein Imagefilm. Der gut 13 Minuten lange Streifen zeigt auf, wie sich die Region südlich von Berlin in den vergangenen 30 Jahren zu einer der dynamischsten wirtschaftlichen Regionen Ostdeutschlands entwickelt hat und was den Landkreis heute ausmacht. Vordere Plätze in diversen Rankings und die Ehrung als „Premiere-Kommune“ 2020 unterstreichen den Weg des Erfolgs.

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Der Imagefilm "30 Jahre wirtschaftliche Entwicklung in Teltow-Fläming" ist auf der Plattform YouTube veröffentlicht.
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Textversion: 30 Jahre wirtschaftliche Entwicklung in Teltow-Fläming

Platz 24 unter 400 Landkreisen und kreisfreien Städten!
Damit gehört Teltow-Fläming zur Spitzengruppe der Aufstiegsregionen – und zwar bundesweit Er gilt seit Jahren als die Nummer 1 im Osten.
Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt. Es wurde viel bewegt in den vergangenen 30 Jahren.

Bereits direkt nach der Wende planten das Land Brandenburg und die damals noch eigenständigen Altkreise Jüterbog, Luckenwalde und Zossen großflächige Gewerbe- und Industriegebiete an den Hauptverkehrsachsen des heutigen Landkreises.

Die Bundesstraße 101, das Güterverkehrszentrum Großbeeren, das Holzkompetenzzentrum Baruth und der Flugplatz Schönhagen, aber auch die Entwicklung der Flaeming-Skate-Region, legten den Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg.

Die Nähe zu Berlin und den Autobahnen 10, 13 und 9 machen Teltow-Fläming darüber hinaus zu einem attraktiven Standort für Industrie und Kleine und mittelständische Unternehmen in einem unvergleichbaren Branchenmix.

Mit 220 Hektar ist das Güterverkehrszentrum Berlin-Süd in Großbeeren die größte zusammenhängende Gewerbefläche des Landkreises. Hier arbeiten mehr als 10.000 Menschen in über 60 Unternehmen.

Der Firmenhauptsitz und das eigene Schulungszentrum der europaweit agierenden Unternehmensgruppe SPITZKE sind hier in Großbeeren angesiedelt. Das Bahninfrastrukturunternehmen bietet Gesamtlösungen für das System Bahn – vom Neubau über die Revitalisierung bis hin zur Instandhaltung.

Logistik wie aus dem Bilderbuch findet man bei Ingram micro. Am Standort Anhalter Bahn 6 im Güterverkehrszentrum lagern auf 80.000 Quadratmetern bis zu 20 Millionen Einzelartikel, die an Kunden in 27 Länder verschickt werden.

Das Industrie- und Gewerbegebiet Eschenweg in Dahlewitz, direkt an der A 10. Hier hat Rolls Royce Deutschland seinen Hauptsitz in dem Flugzeugturbinen geprüft, Triebwerke entwickelt und montiert werden.

Ludwigsfelde ist einer von zwei regionalen Wachstumskernen Teltow-Flämings. Auf den unterschiedlichen Gewerbegebieten entlang der B101 haben sich viele Unternehmen niedergelassen, die weltweit agieren.

Das Gelände des ehemaligen IFA Automobilwerks – heute der Industriepark. Die Mercedes Benz Ludwigsfelde Gmbh mit der Sprinterproduktion ist der größte Arbeitsgeber am Standort.
Ein weiterer großer Name und wichtiger Arbeitgeber ist die MTU Maintance Berlin-Brandenburg GmbH. Sie ist auf die Instandhaltung von Luftfahrtantrieben des unteren bis mittleren Schub- und Leistungsbereichs und von Industriegasturbinen spezialisiert.
In direkter Nachbarschaft liegt der Brandenburg-Park . Er gilt als Vorzeigeprojekt für die Entwicklung von Gewerbeflächen im Einklang mit der Natur.
Coca Cola hat im Brandenburg-Park vor über 20 Jahren sein Werk eröffnet. Auf drei Produktionslinien werden hier seitdem jährlich rund 300 Millionen Liter Erfrischungsgetränke  abgefüllt.
Das VW-Vertriebszentrum Brandenburg im Preußenpark ist der jüngste Logistik- und Systempartner für Original-Ersatzteile und Zubehör der Volkswagen-Gruppe. Auf 57.000 Quadratmetern werden über 91.000 unterschiedliche Ersatzteile gelagert und von hieraus an die Servicepartner geliefert.
Das neueste Industriegebiet Ludwigsfeldes ist der Industriepark 4.0 „Eichspitze Nord“. Die Deutsche Post/DHL baut hier bis 2022 ein neues Mega-Paketzentrum, in dem bis zu 50.000 Pakete pro Stunde sortiert werden können.
Auch der der US-amerikanische Batteriesystemhersteller für Elektrofahrzeuge microvast hat sich hier angesiedelt.
Und der Lebensmittelgroßhändler Chefs Culinar wird kommen.

Bald nach der Wende konzipierte der Landkreis Teltow-Fläming in Schönhagen einen Luftfahrt-Technologiepark.
Auf dem Flugplatz bei Trebbin sind auf über 114 Hektar Fläche rund 40 Unternehmen, Vereine und Verbände zu Hause.
Entwicklungs- und Instandhaltungsbetriebe, Flugzeughersteller und Flugschulen nutzen die sich hier bietenden Synergien.
Neben den ansässigen Unternehmen haben fast 80 Firmen aus Berlin und Brandenburg ihre Flugzeuge und Hubschrauber in Schönhagen stationiert. Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit Hochschulen, die die Infrastruktur für Forschungsaktivitäten nutzen. So soll hier zukünftig am emmisionsfreien Fliegen geforscht werden. Genau das richtige Thema für den Flugplatz im Naturpark Nuthe-Nieplitz.

In Baruth-Mark entstand ab 1993 mit dem heutigen Holzkompetenzzentrum ein völlig neuer Industriezweig am Standort. Klenk Holz Pfleiderer Holz Classen Industries und deren Tochterfirma Fiberboard, die Zollikhofer Holzverwertung und die Brandenburger Urstromquelle sind Arbeitgeber für insgesamt 1600 Beschäftigte.

Die Kreisstadt Luckenwalde ist der zweite regionale Wachstumskern des Landkreises. Auch sie musste sich nach 1990 wirtschaftlich völlig neu positionieren.
Stadt und Landkreis beschlossen, auf einer ehemaligen Militärfläche den heutigen Biotechnologiepark zu entwickeln.Der Park gewährleistet auf dem 28 Hektar großen campusähnlichen Gelände erfolgreiches Arbeiten, Forschen und gutes Wohnen.
Im branchenspezifischen Technologie- und Gründerzentrum arbeiten mehr als 400 Menschen. Hier haben international erfolgreiche Unternehmen ihren Sitz, wie  die LGC GmbH, die chemische Referenzmaterialien pharmazeutischer Wirkstoffe herstellt.
In Sichtweite fertigt Griessbach Bedien- und Steuerrungsinstrumente, zum Beispiel für Land- und Baumaschinen, Schienenfahrzeuge und Schiffe, von einfachen Baugruppen bis hin zur komplexen Industrieelektronik.
Die Wirtschaftsstruktur Luckenwaldes ist vor allem durch mittelständische, produzierende Wirtschaft gekennzeichnet.
Dazu zählt auch das Rosenbauer-Werk im Industriegebiet, ein Hersteller von hochmodernen Feuerwehrfahrzeugen mit langer Tradition.

Der ländliche Süden Teltow-Flämings ist vor allem durch kleine und Mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe und Tourismus geprägt.
Das wohl imposanteste Beispiel ist die vom Landkreis initiierte Flaeming-Skate, an der sich im Laufe der Jahre zahlreiche gastronomische Einrichtungen, Pensionen und Hotels angesiedelt haben. Auf insgesamt über 230 Kilometern wurden asphaltierte Wege für Wanderer, Fahrradfahrer, Skater und Rollstuhlfahrer ausgebaut.
2005 wurde gemeinsam mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark der Tourismusverband Fläming gegründete. Er trägt mit seinen bundesweit gewürdigten Initiativen dazu bei, dass sich die Marke der Reiseregion Fläming zu einer kreativen und regional bekannten Marke entwickelt hat.

In Jüterbog hat sich auf dem Luckenwalder Berg ein beachtliches Gewerbegebiet entwickelt. Außerdem hat die Kreishandwerkerschaft in der über 1000 Jahre alten Stadt ihren Sitz – inklusive Lehrbauhof für die überbetriebliche Ausbildung.
Mit dem jährlichen Aufstellen des Maibaums wird in Jüterbog zudem eine alte Handwerkstradition fortgeführt.

In der ländlich geprägten Region des südlichen Landkreises sind die Schoepe Display GmbH die Maschinenbau Dahme Gmbh weitere wirtschaftliche Leuchttürme. Die Geschichte letzterer reicht bis 1947 zurück. Heute produziert die Firma mit rund 150 Mitarbeitern Einzelteile und Baugruppen für weltweit führende Hersteller – zum Beispiel von Landmaschinen.

Der größte Arbeitgeber im südlichen Landkreis sitzt jedoch im beschaulichen Langenlipsdorf. 1988 gründete das Ehepaar Gust noch unter planwirtschaftlichen Bedingungen einen Holzbildhauer-Meisterbetrieb. Die SIK-Holz GmbH ist bis heute inhabergeführt.
Über 200 Tischler, Zimmerleute und Ingenieure planen und bauen hier individuelle Kinderspielplätze und Spielzeug aus Robinienholz. Die SIK-Holz-Spielplätze sind in vielen Ländern auf der Welt zu finden.

Die Bundestraße 101 ist eine wichtige  Lebensader Teltow-Fläming. In deutlich weniger als 60 LKW-Minuten kann man von der Berliner Stadtgrenze aus die südlichen Gemeinden erreichen.
Das Teilstück zwischen Kerzendorf bei Ludwigsfelde und Woltersdorf bei Luckenwalde hat der Landkreis nach Beschluss des Kreistages ab 1999 vierspurig ausbauen lassen - und dafür knapp 27 Millionen Euro in die Hand genommen.
Auch die B96 und die L76 als sogenannte Flughafenzubringer sowie die beiden Bahnstrecken Anhalter Bahn und Dresdner Bahn sorgen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Region und für die Mobilität ihrer Einwohner.

Das Erfolgsrezept Teltow-Flämings ist eigentlich ganz einfach: In den vergangenen 30 Jahren haben viele an einem Strang gezogen, um den Landkreis erfolgreich werden zu lassen – Verwaltungen genauso wie mutige Unternehmerinnen und Unternehmer und nicht zuletzt die Einwohner, die hier leben und arbeiten.

Eine Leistungsschau dieses Netzwerkes aller wirtschaftsrelevanten Institutionen und Kommunen ist die jährliche Wirtschaftswoche, die vom Landkreis organisiert wird. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist die Verleihung vom „Preis der Wirtschaft“. Er wird gemeinsam vom IHK-Regionalcenter Teltow-Fläming und der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming ausgelobt. Schirmherrin ist Landrätin Kornelia Wehlan.
Mit dem Preis werden Kleine- und Mittelständische Unternehmen für ihre Unternehmensentwicklung, ihre Innovationskraft und ihr regionales Engagement ausgezeichnet. Darüber entscheidet eine 10 köpfige Jury, die die Unternehmen vor Ort besucht. Der Preis wird seither von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse und der VR-Bank Fläming e.G. gesponsert.

Diese Politik aus einem Guss hat die Oskar-Patzelt-Stiftung dazu bewogen, Teltow-Fläming 2008 den Großen Preis des Mittelstandes als „Kommune des Jahres“ zu verleihen.
Und nur wem dieser Preis einmal verliehen wurde, kann ihn durch die Auszeichnung zum Premier-Gewinner veredeln – so wie es Teltow-Fläming 2020 gelang. Diese Anerkennung der Lebensleistung der Menschen- im 30. Jahr der deutschen Einheit – ist eine besondere Auszeichnung. Denn es sind die Menschen in Teltow-Fläming, die mit Mut, Leidenschaft, Ideenreichtum, höchstem wirtschaftlichen Einsatz, Forschungsgeist und sozialem Engagement diesen Landkreis prägen.

Weitere Informationen

Landkreis Teltow-Fläming

Am Nuthefließ 2
14943 Luckenwalde

Telefon: +49 (0)3371 608-0
Fax: +49 (0)3371 335 608-9000
www.teltow-flaeming.de

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